Ergänzungsleistungen

Wer seine minimalen Lebenshaltungskosten trotz AHV- oder IV-Rente nicht decken kann, hat unter Umständen Anrecht auf Ergänzungsleistungen. Ergänzungsleistungen sind keine Sozialhilfe, sondern ein rechtlicher Anspruch. Zusammen mit der AHV und IV gehören sie zum sozialen Fundament unseres Staates.

Wer bekommt Ergänzungsleistungen?

Betagte, Hinterlassene und behinderte Menschen haben einen Rechtsanspruch auf Ergänzungsleistungen, wenn ihre Renten und ihr übriges Einkommen nicht ausreichen, um ihre Lebenshaltungskosten bestreiten zu können.

Berechtigt sind Personen mit einer AHV- oder IV-Rente, einer Hilflosenentschädigung oder einem Taggeld der IV, die in der Schweiz wohnen und Bürger der Schweiz oder eines EU- oder Efta-Landes sind. Andere Staatsbürger, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, können ebenfalls Ergänzungsleistungen beantragen.

Höhe der Ergänzungsleistungen

Die jährlichen Ergänzungsleistungen entsprechen der Differenz zwischen den anerkannten Ausgaben und den anrechenbaren Einnahmen. Dabei unterscheiden die Ausgleichskassen, ob jemand zuhause oder in einem Heim lebt.

Weitere Informationen

In den meisten Kantonen sind die kantonalen Ausgleichskassen für die Ergänzungsleistungen zuständig. Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesamt für Sozialversicherung.

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