KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 3. Mai 2021

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Rentenabbau: Versicherer senken Umwandlungssätze

Praktisch alle Vollversicherer passen ihre Umwandlungssätze an – nach unten. Die Senkungen sind so orchestriert, dass Firmen kaum ausserordentlich kündigen können. Für die Mitarbeitenden bedeuten sie, dass sie den Gürtel enger schnallen müssen. Prüfen Sie jetzt, wie Sie Ihre Kosten senken und die Mitarbeitenden besser schützen können.

Ab 2022 sinken die Umwandlungssätze in der BVG-Vollversicherung praktisch flächendeckend. Die Sätze sollen in mehreren Etappen angepasst werden – und zwar nicht zu knapp. So zeigt das Beispiel eines Anbieters: Der überobligatorische Satz für Frauen soll 2024 bei 4,287 Prozent liegen, während der obligatorische Satz für Männer und Frauen von heute 6,8 auf 6,2 Prozent sinkt.

Bei den anderen Vollversicherern sieht es ähnlich aus. Mit diesen Anpassungen stellen die Anbieter sicher, dass sie ihre Leistungsversprechen in der Pensionskasse auch langfristig erbringen können. Vollversicherer legen die Rentenkapitalien zu einem bedeutenden Teil in Obligationen an. Der Mix aus steigender Lebenserwartung und tiefen Zinsen zwingt sie zu weiteren Senkungen der Umwandlungssätze.

Dass die Umwandlungssätze Schritt für Schritt reduziert werden, hat unter anderem auch den folgenden Grund: Die Anbieter vermeiden so die Gefahr, dass angeschlossene Firmen ausserordentlich kündigen können – zum Beispiel per Ende November. Das dürfen Firmen nämlich nur dann, wenn die Anpassung zu einer Senkung der voraussichtlichen Altersleistungen um mindestens 5 Prozent führt. In Wahrheit wird so eine deutliche Senkung einfach über mehrere Jahre "geglättet".

So schützen Sie Ihre Angestellten

Die Vollversicherung ist vor allem bei KMU immer noch ein beliebtes Pensionskassen-Modell. Gerade KMU zahlen heute aber zu hohe Risikoprämien und Verwaltungskosten. Viele können ihre Kosten senken und den geplanten Abbau der Renten ihrer Mitarbeitenden abfedern, wenn sie bis Ende Juni eine effizientere Pensionskasse wählen.

Dazu ein Beispiel: Eine KMU holt für ihre PK-Lösung mehrere Offerten ein. Aus dem Vergleich ergibt sich, dass die Firma bei der BVG Sammelstiftung des VZ jedes Jahr 3080 Franken spart, ohne Abstriche bei den Leistungen zu machen (Grafik):

So schützen Sie Mitarbeitende vor dem Rentenabbau
Beispiel: Dienstleistungsbetrieb, 3 Angestellte, Sparbeitrag 15 Prozent, Sparbeiträge 30'000 Franken
So schützen Sie Mitarbeitende vor dem Rentenabbau

Das VZ hat auch berechnet, wie sich die Renten ändern, wenn das KMU die Ersparnis einsetzt, um die Sparbeiträge von 15 auf 16 Prozent zu erhöhen.

Das Resultat überzeugt: Ein 45-jähriger Mitarbeitender bekommt bei der Pensionierung mit dem alten Sparbeitrag von 15 Prozent und einem Umwandlungssatz von 5,8 Prozent eine jährliche PK-Rente von 39'696 Franken. Mit einem Sparbeitrag von 16 Prozent kann die Pensionskasse weiterhin 39'629 Franken Rente auszahlen, wenn der Umwandlungssatz auf 5,6 Prozent sinkt.

Wichtig: Wer die Pensionskasse wechseln will, muss sich jetzt darum kümmern, damit die neue Lösung 2022 in Kraft treten kann. Die meisten Verträge haben eine Kündigungsfrist von sechs Monaten. Ist der Vertrag per 31. Dezember 2021 kündbar, muss die Kündigung also bis 30. Juni 2021 bei der Vorsorgeeinrichtung eintreffen.

Vergleichen Sie die Kosten: Machen Sie den vertraulichen Check, das VZ erstellt für Sie kostenlos eine Analyse. Oder rufen Sie das VZ in Ihrer Nähe an und vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Gespräch.

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