KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 5. Oktober 2020

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Steuern optimieren: Checkliste für KMU

Inhaberinnen und Inhaber von KMU können ihre Steuerbelastung deutlich senken, wenn sie alle relevanten Faktoren geschickt aufeinander abstimmen.

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer nutzen das Sparpotenzial nicht aus, das sie bei den Steuern haben. Oft ist der Spielraum grösser als gedacht. Das illustrieren die folgenden Optimierungen:

1. Lohn und Dividenden abstimmen

Dividenden werden privilegiert besteuert und sind nicht AHV-pflichtig. Darum tendiert eine Mehrheit der Unternehmer dazu, mehr Dividenden und weniger Lohn zu beziehen.

Tipp: Nicht immer ist ein hoher Dividendenbezug die beste Lösung. Prüfen Sie, was sich für Sie lohnt. Die Antwort hängt vor allem von der Besteuerung der Dividende am Wohnort und von der Gewinnsteuer am Firmensitz ab.

2. PK-Einkäufe prüfen

Freiwillige Einkäufe in die Pensionskasse sind steuerlich sehr attraktiv. Den Einkaufsbetrag darf man vom steuerbaren Einkommen abziehen, das Guthaben ist nicht als Vermögen steuerbar, und die Zinserträge zählen nicht zum steuerbaren Einkommen.

Tipp: Ein PK-Einkauf lohnt sich umso mehr, je höher Ihr steuerbares Einkommen ist und je schneller Sie das Geld wieder beziehen. Die höchste Rendite erzielen Sie in der Regel mit einem Einkauf in den Jahren vor Ihrer Pensionierung.

Achtung: Wenn Sie einen Kapitalbezug planen, sollten Sie sich bis spätestens drei Jahre vor der Pensionierung einkaufen. Sonst zahlen Sie die Steuern nach, die Sie dank dem Einkauf gespart haben.

Steuern optimieren: Checkliste für KMU
Steuern optimieren: Checkliste für KMU

3. PK-Lösung optimieren

Viele Unternehmer würden gerne mehr in die Pensionskasse einzahlen, sie haben ihr Einkaufspotenzial aber bereits ausgeschöpft.

Tipp: Optimieren Sie Ihre PK-Lösung. Für Lohnbestandteile über 127'980 Franken können Firmen eine Zusatzvorsorge einrichten. Solche Lösungen sind als Kadervorsorge oder 1e-Pläne bekannt. Anders als in der Basisvorsorge dürfen die Mitarbeitenden die Anlagestrategie für ihre Ersparnisse selbst wählen.

Mit einer Kadervorsorge erhöhen Sie das Potenzial für PK-Einkäufe oft um mehrere Hunderttausend Franken. Zudem: Hohe Lohnbezüge und eine optimierte PK-Lösung haben den Vorteil, dass Ihre Sparbeiträge und das Potenzial für PK-Einkäufe steigen. So schaffen Sie zusätzlichen Spielraum, um Steuern zu sparen.

4. Nachfolge: Steuern beachten

Wenn Sie Ihre Nachfolge planen, sollten Sie die Steuerfragen sorgfältig klären, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Tipp: Wenn Sie Ihre Firma bewerten lassen, werden die einzelnen Bilanzpositionen bereinigt. So wird sichtbar, wie hoch die stillen Reserven und die latenten Steuern darauf sind. Auf dieser Basis können Sie den Bezug von Gewinnen und nicht betriebsnotwendigen Mitteln so planen, dass sie steueroptimal ins Privatvermögen übergehen.

Gleichzeitig können Sie Ihren Betrieb "leichter" und damit attraktiver für den Verkauf machen. Denn potenzielle Käufer übernehmen latente Steuern auf stillen Reserven nur, wenn der Kaufpreis entsprechend tiefer ist.

Sie sind Unternehmer und möchten Steuern sparen? Die Experten des VZ helfen Ihnen gerne. Bestellen Sie das Merkblatt "Steueroptimierung für Unternehmer". Oder sprechen Sie mit einem Spezialisten: Vereinbaren Sie einen Termin im VZ in Ihrer Nähe.

Diese Seite teilen