KMU-Special: Pensionskasse, Versicherungen & Nachfolge

Newsletter vom 21. Oktober 2019

Erfahren Sie, wie Sie als Unternehmer oder PK-Verantwortlicher die Berufliche Vorsorge, Ihre Personen- und Betriebsversicherungen und Geldanlagen optimieren können.

Darum sterben kleine Pensionskassen aus

2007 gab es in der Schweiz 2543 aktive Pensionskassen. Zehn Jahre später waren es nur noch 1650 – ein Drittel wurde liquidiert. Von den 853 verschwundenen Einrichtungen waren zwei Drittel firmeneigene Pensionskassen.

In den meisten dieser Fälle haben sich die Arbeitgeber einer Sammeleinrichtung angeschlossen. Eine neue Studie des VZ zeigt: Eine Handvoll von Gründen ist verantwortlich dafür, dass weitere Pensionskassen eingehen werden.

Regulierung treibt Kosten nach oben

Die zunehmende Regulierung erhöht die Verwaltungskosten. Weil ein Teil dieser Kosten fix ist, verzeichnen die kleinsten Pensionskassen den stärksten Anstieg pro Destinatär. Allein seit 2014 sind die Gesamtkosten bei Pensionskassen mit weniger als 250 Versicherten deshalb um 27 Prozent gestiegen, während grössere Pensionskassen die Fixkosten auf mehr Köpfe verteilen konnten (Grafik).

Bei kleineren Pensionskassen ist die Kostenlast am grössten
Kosten für allgemeine Verwaltung, Vermögensverwaltung, Revision, Experten und Aufsicht
Bei kleineren Pensionskassen ist die Kostenlast am grössten

Quelle: Swisscanto Vorsorge AG

Babyboomer gehen in Pension

Seit 1985 ist die Restlebenserwartung nach der Pensionierung deutlich gestiegen. Ein angemessener Umwandlungssatz müsste darum etwa 5 Prozent betragen, nicht wie gesetzlich vorgeschrieben 6,8 Prozent. Die Folge: Die Pensionskassen machen mit jedem Rentenbezug Verluste.

Die Kosten tragen die Jungen: Ihre Altersguthaben werden weniger verzinst und/oder der Deckungsgrad sinkt. Die Babyboomer, die jetzt ins Rentenalter kommen, sind vor allem für kleinere Pensionskassen eine grosse Herausforderung, weil sie die Kosten nicht auf eine wachsende Anzahl aktiver Versicherter verteilen können.

Zu wenige aktive Versicherte

Viele Pensionskassen rechnen immer noch mit überhöhten technischen Zinssätzen. Dadurch weisen sie zu tiefe Rentenkapitalien aus. Die Folge davon ist: Die finanzielle Lage wird zu positiv dargestellt. Seit 2009 ist der technische Zinssatz immerhin von durchschnittlich 3,51 auf 1,92 Prozent gesunken.

Viele Pensionskassen wiegen sich auch in falscher Sicherheit, was ihre Risiko- und Sanierungsfähigkeit betrifft. Das gilt vor allem für kleinere Pensionskassen mit einem hohen Anteil von Rentnern im Verhältnis zu den aktiven Versicherten.

Immer mehr Arbeitgeber und PK-Verantwortliche erkennen den Ernst der Lage. Sie wenden sich ans VZ, um den Anschluss an eine teilautonome Sammelstiftung zu prüfen. Für viele ist eine solche Lösung tatsächlich der richtige Weg, um ihre Pensionskasse für die Zukunft fit zu machen.

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