Die beste Altersvorsorge für Selbstständige

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Je höher der Lohn ist, desto attraktiver ist es, über eine Pensionskasse vorzusorgen.

Als selbstständig gelten Personen, die Inhaber von Einzelfirmen, Kollektiv- oder Kommanditgesellschaften sind. Im Gegensatz zu Mitarbeitern im Angestelltenverhältnis können Selbstständige vielfach wählen, ob sie mit oder ohne Pensionskasse für ihr Alter vorsorgen wollen.

Selbstständige, die sich keiner Pensionskasse anschliessen wollen, können jedes Jahr bis zu 20 Prozent ihres Nettoeinkommens in die Säule 3a einzahlen, jedoch maximal 33'840 Franken pro Jahr. Für jene, die sich beispielsweise bei der Pensionskasse ihrer Angestellten, jener ihres Berufsverbandes oder der BVG-Auffangeinrichtung anschliessen, fällt der Betrag deutlich kleiner aus. Sie dürfen maximal 6768 Franken pro Jahr in die Säule 3a einzahlen.

Oftmals überwiegen die Vorteile einer Pensionskassen-Lösung

Die Vorteile einer Pensionskassen-Lösung überwiegen, vor allem wenn das Einkommen hoch ist. Denn laut Gesetz dürfen Versicherte Sparbeiträge von bis zu rund 25 Prozent des AHV-Jahreslohns von den Steuern abziehen.

Dazu ein Beispiel: Ein Selbstständiger ohne Pensionskasse und einem Einkommen von 180'000 Franken pro Jahr kann den Maximalbetrag von 33'840 Franken in die Säule 3a einzahlen. Bei einem Grenzsteuersatz von 30 Prozent spart er so mehr als 10'000 Franken Steuern.

Eine Pensionskassen-Lösung ist in diesem Fall steuerlich attraktiver. Der Selbstständige kann Sparbeiträge bis zu 45'000 Franken an die Pensionskasse und bis zu 6768 Franken an die Säule 3a überweisen. In diesem Fall zahlt er pro Jahr rund 15'500 Franken weniger Steuern und spart gegenüber einer Vorsorgelösung ohne Pensionskasse rund 5400 Franken (siehe Tabelle).

Steuervorteil der Pensionskasse
Beispiel: Unternehmer mit einem massgebenden Jahreseinkommen von 180'000 Franken
Steuervorteil der Pensionskasse

Mit freiwilligen Einkäufen in die Pensionskasse kann die Steuerbelastung zusätzlich gesenkt werden. Selbständige, die sich bei einer Pensionskasse versichern lassen, zahlen auch weniger Prämien für die Absicherung des Invaliditäts- und Todesfallrisikos, als mit einer privaten Lebensversicherung.

Mehrere Offerten einholen

Wer sich für eine Pensionskassen-Lösung entscheidet, sollte bei mehreren Sammelstiftungen Offerten einholen. Denn bei den Kosten für die Verwaltung und die Risikoleistungen bei Invalidität und Tod sind Unterschiede von mehr als 30 Prozent keine Seltenheit – bei identischen Todesfall- und Erwerbsunfähigkeitsleistungen. Entsprechend lässt sich mit der Wahl der richtigen Sammelstiftung viel Geld sparen.

Keine Wahlmöglichkeit haben Selbstständige, die Mitarbeiter beschäftigen. Diese müssen sich jener Sammelstiftung anschliessen, bei der ihre Angestellten versichert sind.

Neben den Prämien sollten auch Faktoren wie Verzinsung der Altersguthaben, Rentenumwandlungssätze, Deckungsgrad, Garantien und Gesundheitsprüfung in den Anbietervergleich mit einbezogen werden. Bei modernen Sammelstiftungen können Versicherte die Anlagestrategie für ihre Sparbeiträge auf Lohnteile über 126'900 Franken selber wählen und ihr Guthaben zum Beispiel in günstige Indexanlagen investieren.

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