Sicher bezahlen mit Smartphone und Co.

Cyber-Sicherheit

Ob im Restaurant, an der Kasse im Geschäft oder beim Online-Einkauf: Digitale Bezahlmittel sind aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Wer einige Sicherheitsregeln beachtet, kann bequem und sicher bezahlen.

Andreas Akermann

Funktion Spezialist für Bankservices

Publiziert am

8. September 2026

Der Trend ist klar: Bargeldloses Bezahlen mit der Karte oder dem Smartphone gehört für viele Schweizerinnen und Schweizer inzwischen zum Alltag. Trotzdem haben viele Angst, dass ihr Smartphone gehackt werden könnte. Dabei sind Zahlungen mit Apple Pay oder Google Pay oft besser geschützt als das Portemonnaie in der Hosentasche.

Schützen Sie Ihr Vermögen mit der VZ Phishing-Versicherung

Factsheet

Die VZ Phishing-Versicherung schützt Sie vor Phishing-Angriffen und deckt finanzielle Schäden, die trotz Sicherheits- und Vorsichtsmassnahmen entstehen.

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Merkblatt

Wer mit einer auf dem Smartphone gespeicherten Karte bezahlt, übermittelt in der Regel nicht die tatsächliche Kartennummer an den Händler. Stattdessen wird ein digitaler Ersatzwert verwendet. Zudem muss jede Zahlung in der Regel zusätzlich auf dem Gerät freigegeben werden. Dies geschieht beispielsweise mittels Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder dem Gerätecode. Je nach Zahlungsart, Gerät und Einstellungen kann es Ausnahmen geben.

Auch verfügen Banken und Kartenherausgeber über Systeme, um verdächtige Transaktionen zu erkennen. Die hinterlegten Karten kann man bei Bedarf meist sofort sperren. Zudem schützt das digitale Portemonnaie (Wallet) vor Shimming und Skimming und dem Abfotografieren von Kartendaten. Kurz: Ein gesperrtes Smartphone ist oft besser geschützt als eine physische Karte.

Tipp: Aktivieren Sie Gesichtserkennung oder den Fingerabdruck auf Ihrem Smartphone. Das erhöht die Sicherheit deutlich.

Die häufigsten Betrugsmaschen beim digitalen Bezahlen

Trotzdem versuchen Betrüger immer wieder, an Zahlungs- und Zugangsdaten zu gelangen. Da die Technik sicher ist, greifen sie direkt die Nutzer an. Wer die häufigsten Maschen kennt, kann sich wirksam schützen:

  • Gefälschte QR-Codes
    Betrüger kleben gefälschte QR-Codes über die Originale – etwa an Parkuhren oder Ticketautomaten. Wer den Code scannt, landet auf einer manipulierten Webseite. Dort wird man aufgefordert, Kreditkartendaten, Login-Daten oder persönliche Informationen einzugeben. 
    Tipp: Scannen Sie QR-Codes nur aus vertrauenswürdigen Quellen und kontrollieren Sie vor der Zahlung die angezeigte Internetadresse. Brechen Sie den Vorgang ab, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
     
  • Phishing-Nachrichten
    Betrüger versenden E-Mails oder SMS und geben sich als Bank oder Kreditkartenanbieter aus. Die Mitteilungen wirken oft dringend: Das Konto sei gesperrt worden, eine Zahlung müsse bestätigt werden oder es gebe ein Sicherheitsproblem. Wer auf den mitgeschickten Link klickt, landet auf einer gefälschten Login-Seite. Gibt man dort seine Zugangsdaten ein, gelangen diese direkt in die Hände der Betrüger.
    Tipp: Klicken Sie niemals unüberlegt auf Links in Nachrichten. Öffnen Sie stattdessen E-Banking und Zahlungs-Apps immer direkt über die offizielle App oder die bekannte Internetseite.
     
  • Falsche Online-Shops
    Nicht jeder Online-Shop ist seriös. Betrüger versuchen mit attraktiven Angeboten Kunden zum Kauf zu verleiten. Bezahlt wird häufig im Voraus, die Ware wird jedoch nie geliefert. Warnzeichen sind ungewöhnlich tiefe Preise, fehlende Kontaktangaben, schlechte Übersetzungen oder ausschliesslich positive Kundenbewertungen.
    Tipp: Kaufen Sie möglichst bei bekannten Anbietern ein und prüfen Sie die Bewertungen des Shops vor einer Bestellung.

Checkliste: Sind Sie ausreichend geschützt?

Digitale Zahlungsmittel sind bequem und sicher. Entscheidend ist, dass die Nutzer einige einfache Grundregeln beachten. Mit dieser kurzen Checkliste lassen sich viele Risiken deutlich reduzieren:

  • Haben Sie die Telefonentsperrung mittels Gesichtserkennung oder Fingerabdruck aktiviert?
  • Haben Sie Push-Nachrichten für Zahlungen aktiviert?
  • Ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingerichtet?
  • Sind Ihre Apps und das Betriebssystem aktuell?
  • Haben Sie sichergestellt, dass niemand Ihre Login-, Karten- oder Freigabecodes kennt oder einsehen kann?
  • Ist die Notfallnummer Ihrer Bank gespeichert?
  • Kontrollieren Sie die Konto- und Kartenbewegungen regelmässig?

In eigener Sache: Neue Phishing-Versicherung des VZ

Trotz aller Vorsicht lässt sich ein Restrisiko nie vollständig ausschliessen. Für diesen Fall gibt es Versicherungslösungen, die vor den finanziellen Folgen eines erfolgreichen Phishing-Angriffs schützen können – wie die VZ Phishing-Versicherung. Sie deckt Vermögensschäden ab, die durch den missbräuchlichen Zugang zu Dienstleistungen des VZ entstehen. Dazu gehören folgende Plattformen und Dienstleistungen:

  • VZ Debitkarte: Unrechtmässige Zahlungen nach einem Phishing-Angriff
  • VZ Twint: Unrechtmässige Zahlungen oder Überweisungen nach einem Phishing-Angriff
  • VZ Finanzportal inklusive aller VZ Depotbank-Zahlungsverkehrskonten: Unrechtmässige Überweisungen nach einem Phishing-Angriff

Gut zu wissen: Paare bezahlen die Prämie nur einmal. Jede Person muss die Versicherung aber persönlich für sich selbst abschliessen.

Sie möchten mehr über die VZ Phishing-Versicherung erfahren? Hier erhalten Sie weitere Informationen. Oder wenden Sie sich an Ihre Beraterin oder Ihren Berater. Sie helfen Ihnen gerne weiter.