10 Tipps für Ihre Säule 3a

Wer seine dritte Säule optimiert, hat im Alter deutlich mehr Geld zur Verfügung. 

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

  1. Zahlen Sie so viel wie möglich in die dritte Säule ein.

    Sie verbessern damit Ihre Altersvorsorge und sparen erst noch Steuern. Die Steuerersparnis beträgt pro 1000 Franken, die Sie einzahlen, je nach steuerbarem Einkommen und Wohnort rund 200 bis 400 Franken. Erwerbstätige, die in einer Pensionskasse versichert sind, können 2019 bis zu 6826 Franken einzahlen. Für Erwerbstätige ohne Pensionskasse beträgt die gesetzliche Limite 20 Prozent des Nettoeinkommens, aber höchstens 34'128 Franken. 

    So viel Steuern sparen Sie mit der Säule 3a

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  2. Einzahlungen können sich auch für Erwerbstätige im Rentenalter lohnen.

    Männer, die über das ordentliche AHV-Alter hinaus erwerbstätig sind, dürfen bis längstens 70 in die dritte Säule einzahlen, Frauen bis 69. Für die Jahre nach der Pensionierung gilt es aber zu berücksichtigen, dass in einigen Kantonen der allgemeine Versicherungsabzug in der Steuererklärung höher ist, wenn keine Beiträge mehr an die Altersvorsorge geleistet werden.

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  3. Eine dritte Säule mit Wertschriften rentiert auf Dauer besser als ein Zinskonto.

    Wenn ein Vorsorgesparer in den letzten 25 Jahren jedes Jahr den gesetzlichen Maximalbetrag für Erwerbstätige mit Pensionskasse auf ein 3a-Zinskonto eingezahlt hat, besitzt er heute ein Guthaben von 201'614 Franken. Mit einer Wertschriftenlösung, die zu 40 Prozent in Aktien investiert, ist das Guthaben 37'133 Franken höher, wenn die jährlichen Gebühren 1,5 Prozent betragen. Siehe dazu auch Säule 3a: Wertschriftensparen zahlt sich längerfristig aus.

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  4. Wählen Sie eine Wertschriftenlösung mit tiefen Gebühren.

    Bei Wertschriftenlösungen mit aktiver Verwaltung verschlingen die Gebühren einen grossen Teil der Rendite. Deutlich kostengünstiger sind Wertschriftenlösungen, bei denen das Guthaben passiv verwaltet, also in ETF und andere Indexfonds investiert wird. Sie erzielen allein dank tieferen Gebühren über die Jahre eine Mehrrendite von mehreren tausend Franken. Im Beispiel oben (siehe Tipp Nr. 3) ist das Guthaben des Vorsorgesparers 21'575 Franken höher, wenn die jährlichen Gebühren nur 0,9 statt 1,5 Prozent betragen. Im Vergleich zu einem 3a-Zinskonto beträgt das Mehrguthaben sogar 58'708 Franken.

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  5. Verlängern Sie Ihren Anlagehorizont über die Pensionierung hinaus.

    Bei der Säule 3a des VZ und einigen anderen Anbietern können die Wertschriften bei der Pensionierung in das private Wertschriftendepot übertragen werden. Dann laufen Sie weniger Gefahr, die Wertschriften zu einem ungünstigen Börsenzeitpunkt verkaufen zu müssen. Dank des erweiterten Handlungsspielraums können auch ältere Erwerbstätige ihr 3a-Guthaben in Wertschriften investieren und von den langfristig besseren Renditeaussichten profitieren.

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  6. Vergleichen Sie regelmässig die Zinssätze, denn die Unterschiede sind recht gross.

    Ihr 3a-Guthaben können Sie jederzeit und meistens spesenfrei von einer Bank zur anderen transferieren. Die aktuell besten Zinssätze finden Sie hier.

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  7. Wählen Sie besser eine 3a-Lösung bei einer Bank als bei einem Versicherer.

    Bei Versicherungslösungen geht ein Teil der bereits bezahlten Beiträge verloren, wenn Sie die vereinbarte Prämie nicht mehr zahlen können oder die Police vorzeitig auflösen müssen. Dafür enthalten Vorsorgepolicen in der Regel einen Todesfallschutz für die Hinterbliebenen sowie eine Prämienbefreiung bei Invalidität. Beides lässt sich aber bei Bedarf auch mit einer separaten Todesfall- oder Erwerbsunfähigkeitspolice versichern.

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  8. Lassen Sie 3a-Guthaben nicht im gleichen Jahr wie Pensionskassen- und Freizügigkeitsguthaben auszahlen.

    Je höher die Bezüge sind, die in ein einziges Jahr fallen, desto höher ist auch die prozentuale Steuerbelastung. Für die Berechnung der Auszahlungssteuern zählen die Steuerbehörden alle Kapitalbezüge aus der zweiten Säule und der Säule 3a eines Jahres zusammen, in den meisten Kantonen auch die Bezüge des Ehepartners.

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  9. Eröffnen Sie zwei bis drei 3a-Konten, damit Sie sie später über mehrere Jahre verteilt beziehen können.

    Wer ein 3a-Konto auflöst, muss immer das ganze Guthaben auf diesem Konto beziehen. Verteilen Sie die Einzahlung daher jedes Jahr auf verschiedene Konten oder eröffnen Sie nach einiger Zeit weitere Konten, auf die Sie die Jahresbeiträge fortan einzahlen.

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  10. Es kann sich lohnen, 3a-Guthaben vorzeitig zu beziehen und in die Pensionskasse einzuzahlen.

    Die Steuerersparnis, die man mit der Einzahlung in die Pensionskasse oder die Säule 3a erzielt, ist nämlich grösser als die Steuer, die beim Bezug dieser Guthaben fällig wird. Den Betrag sollte man frühestens ein Jahr nach dem Bezug des 3a-Guthabens in die Pensionskasse einzahlen, da die Steuerbehörden sonst eine bewusste Steuerumgehung unterstellen könnten. Wer das PK-Guthaben oder einen Teil davon bei der Pensionierung in Kapitalform beziehen möchte, muss sich spätestens drei Jahre davor einkaufen.

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