Wer seine Versicherungen nie anpasst, zahlt irgendwann zu viel

Versicherungen

Während das Leben in Bewegung ist, bleibt die Versicherungsdeckung oft gleich. Das führt zu Versicherungslücken, Doppelversicherungen und unnötigen Prämien.

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Tamara Riner

Funktion Versicherungsspezialistin

Publiziert am

20. August 2026

Ist eine Versicherung einmal abgeschlossen, wird daran kaum mehr gerüttelt. Doch gerade in der zweiten Lebenshälfte ändert sich viel: Die Kinder ziehen aus, die Pensionierung rückt näher, es bleibt mehr Zeit für Reisen. Wer seine Versicherungen nicht an die neuen Umstände anpasst, zahlt fast zwangsläufig zu hohe Prämien oder ist nicht mehr optimal abgesichert. In diesen Situationen sollten Sie Ihre Policen prüfen.

Versicherungen: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

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Lesen Sie, welche Fehler beim Abschluss von Versicherungen auf Sie lauern und wie Sie kein Geld mehr aus dem Fenster werfen.

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Auszug der Kinder

Sobald die Kinder ihre eigenen vier Wände haben, schrumpft die Summe, die als Hausrat versichert sein soll. Auch die Autoversicherung kann günstiger werden, wenn die Kinder als Fahrer des Familienautos eingetragen sind, es aber nicht mehr nutzen. Bei der Krankenkasse können dafür Familienrabatte wegfallen.

Tipp: Auch wenn die Deckung gleich bleiben soll, lohnt sich ein regelmässiger Vergleich, denn die Prämienunterschiede von Versicherer zu Versicherer sind enorm. Behalten Sie die Laufzeiten Ihrer Versicherungen im Blick, und nutzen Sie Ihr Sparpotenzial.

Umbau

Renovationen, Umbauarbeiten oder eine energetische Sanierung des Eigenheims können den Gebäudewert deutlich erhöhen. Wer nach solchen Investitionen die Gebäudeversicherung nicht anpasst, riskiert eine Unterdeckung. Im Schadenfall kann das extrem teuer werden.

Pensionierung

Nach der Pensionierung nutzen viele die frei gewordene Zeit für Reisen. Hier gibt es oft unbemerkt Doppelversicherungen. Reisegepäck ist zum Beispiel häufig in der Hausratversicherung gedeckt, eine zusätzliche Reisegepäckversicherung ist damit überflüssig. Pannenhilfe und Assistance sind vielfach bereits über den Autohersteller versichert und müssen nicht zusätzlich gedeckt werden. Auf der anderen Seite ist wichtig zu wissen: Wer weniger als acht Stunden pro Woche für denselben Arbeitgeber arbeitet, ist nicht mehr automatisch gegen Unfälle versichert und muss die Unfalldeckung in der Krankenkasse miteinschliessen.

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