Unternehmensnachfolge
"Sicherung der Firma war das Hauptziel"
Roland Schnepp, Verwaltungsratspräsident der Villvert SA spricht über die familieninterne Nachfolgelösung.
Herr Schnepp, Sie haben bei der Nachfolgeregelung sowohl die Familie als auch Mitarbeitende an Ihrem Unternehmen beteiligt. Weshalb?
Mein Ziel war, die Firma langfristig zu sichern. Ich habe alle Varianten geprüft. Eine meiner Töchter arbeitete bereits in der Firma, später kam mein Sohn dazu. Damit war für mich klar: Die Familie soll die Mehrheit behalten. Daher habe ich auch meine andere Tochter ins Aktionariat eingebunden, ohne dass sie operativ tätig ist. Gleichzeitig wollte ich wichtige Mitarbeitende über eine Beteiligung stärker an die Firma binden.
Welche Herausforderungen mussten Sie meistern?
Es war schwierig, bei der Aktienverteilung das ideale Verhältnis zu finden. Zudem mussten meine Nachfolger ihre neuen Rollen verstehen und akzeptieren.
Die Vorteile Ihrer Lösung?
Für Kontinuität ist gesorgt. Heute sind alle Teilhaber mit ihren Bereichen in der Geschäftsleitung vertreten. Dies erlaubt einen Austausch, der mir selber früher zum Teil gefehlt hat.
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