Säule 3a: Diese Irrtümer können viel Geld kosten
Vorsorge
Rund um die Säule 3a gibt es einige Missverständnisse. Wer sie kennt, trifft bessere Entscheidungen und macht das Beste aus der privaten Vorsorge.
Funktion Bank- und Anlageexperte
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5. Oktober 2026
Falsche Annahmen zur Säule 3a führen dazu, dass Sparerinnen und Sparer Chancen verpassen oder unnötige Kosten in Kauf nehmen. Drei Irrtümer aus dem Beratungsalltag im VZ:
Verpasste Einzahlungen kann ich nicht nachholen.
Seit 2025 sind Nachzahlungen in die Säule 3a unter bestimmten Bedingungen möglich. Lücken dürfen innert 10 Jahren geschlossen werden. Nachzahlen darf nur, wer auch für das laufende Jahr den Maximalbetrag einbezahlt.
Tipp: 2025 ist das erste Jahr, für das nachbezahlt werden kann. Haben Sie letztes Jahr nicht den Maximalbetrag einbezahlt, kann sich eine Nachzahlung lohnen.
Der Transfer meines 3a- Depots ist kompliziert.
Die Konditionen der 3a-Anbieter unterscheiden sich erheblich (siehe Tabelle). Trotzdem schrecken viele vor einem Wechsel zurück – aus Angst vor einem komplizierten Transfer. In der Regel übernimmt jedoch der neue Anbieter das ganze Prozedere.
Tipp: Online finden Sie zahlreiche hilfreiche Vergleiche verschiedener 3a-Anbieter.
Eine 3a-Police sollte man nicht vorzeitig auflösen.
Wer eine 3a-Lösung bei einer Versicherung kündigt, erhält meist nur den sogenannten Rückkaufswert ausbezahlt. Er ist vor allem in den ersten Jahren klein. Auf lange Sicht kann sich eine Kündigung trotzdem lohnen.
Tipp: Prüfen Sie die Folgen einer vorzeitigen Auflösung genau. Wer langfristig anlegt, fährt mit einer kostengünstigen Wertschriftenlösung trotz anfänglicher Einbussen oft besser.
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Nachträglich in die Säule 3a einzahlen: Das sollten Sie wissen
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