Moderne Vorsorgepläne für das Kader

Viele Unternehmen bieten ihren Kadermitarbeitern zu wenig flexible Vorsorgepläne an. Bei einer modernen Lösung kann das Kader mehr Steuern sparen und über die Anlage seines PK-Geldes mitbestimmen.

Mitarbeitende mit höherem Einkommen möchten häufig so viel als möglich in die Pensionskasse einzahlen. Sie sparen dadurch Steuern und verbessern ihre Altersvorsorge. Die meisten Unternehmen führen aus diesem Grund für ihre leitenden Angestellten einen Kadervorsorgeplan. Viele dieser Vorsorgepläne nutzen die gesetzlich erlaubten Möglichkeiten allerdings nicht aus.

Flexibilität bei den Sparprämien nutzen

Die jährlichen Sparprämien dürfen bis zu 25 Prozent des versicherten Jahresohnes bis maximal 846'000 Franken (Stand 2018) betragen. Ein Unternehmen darf zudem für jede Mitarbeiterkategorie bis zu drei Vorsorgepläne mit unterschiedlich hohen Sparbeiträgen anbieten. So können die Kadermitarbeitenden selbst entscheiden, ob sie zum Beispiel 15, 20 oder 25 Prozent des versicherten Lohnes in die Pensionskasse einzahlen möchten. Die Arbeitgeberbeiträge müssen in allen drei Plänen gleich hoch sein.

Ein Beispiel zeigt das Optimierungspotenzial auf. Ein 55-jähriger Geschäftsleiter verdient 280'000 Franken im Jahr. Der aktuelle Vorsorgeplan versichert den koordinierten Jahreslohn, der Sparanteil beträgt 19 Prozent.

Höheres Einkaufspotenzial

Der Lohnteil zwischen 24'675 (Koordinationsabzug) und 126'900 Franken wird versichert wie bisher, das heisst der Sparanteil beträgt weiterhin 19 Prozent. Neu wird beim Lohnteil ab 126'900 Franken die Sparprämie auf das gesetzliche Maximum von 25 Prozent erhöht. Dadurch steigen die jährlichen Sparbeiträge des Geschäftsleiters von 48'500 auf 57'700 Franken pro Jahr. Die zusätzlichen Sparprämien senken sein steuerbares Einkommen, und mit dem Ausbau der Vorsorgeleistungen erhöht sich auch sein Potenzial für freiwillige Einkäufe. Der Geschäftsleiter kann jetzt zusätzlich rund 860'000 Franken mehr als bisher in die Pensionskasse einzahlen und diesen Betrag vom steuerbaren Einkommen abziehen.

Versicherte bestimmen Anlagestrategie selbst

Leitende Angestellte eines Unternehmens haben oft ein stattliches Vermögen in der Pensionskasse. Sie dürfen aber nicht mitentscheiden bei der Anlage dieses Geldes, obwohl das Gesetz diese Möglichkeit seit 2006 vorsieht. Zulässig sind individuelle Anlagestrategien für Sparbeiträge auf Lohnteilen über 126'900 Franken. Die Versicherten tragen im Gegenzug das Risiko von Verlusten selbst.

Vorteile einer attraktiven Kadervorsorge

Ein attraktiver Kadervorsorgeplan lohnt sich nicht nur für Mitarbeitende, sondern auch für den Arbeitgeber. Er hilft dem Unternehmen, qualifizierte Führungskräfte langfristig an sich zu binden. Eine Optimierung der Kadervorsorge hat nicht zwingend höhere Kosten für den Arbeitgeber zur Folge.

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