LGBT: Finanzberatung für homosexuelle Paare und Singles

Lesbians, Gays, Bisexuals und Transgenders – kurz LGBT – stellen sich andere finanzielle Fragen als Heterosexuelle. Seit einigen Jahren haben gleichgeschlechtliche Paare die Möglichkeit, ihre Partnerschaft eintragen zu lassen. Dieser Zivilstand hat grossen Einfluss auf die persönliche finanzielle Situation eines gleichgeschlechtlichen Partners: Er beeinflusst die AHV- und Pensionskassen-Regelungen und verändert die rechtliche Erbfolge sowie die Steuersituation.

Trotz der Möglichkeit einer eingetragenen Partnerschaft leben viele LGBT im Konkubinat, was spezielle Regelungen zur Vorsorge, Pensionierung, Steuern und Nachlass erforderlich macht. Das VZ VermögensZentrum bietet schwulen und lesbischen Paaren die Möglichkeit, sich von Fachspezialisten im LGBT-Desk in allen finanziellen Fragen beraten zu lassen.

Die wichtigsten finanziellen Fragen für LGBT

Partnerschaftsgesetz

Sollen wir unsere Partnerschaft eintragen lassen?

Seit 2007 können gleichgeschlechtliche Paare ihre Partnerschaft beim Zivilstandsamt eintragen (PartG). Der Wechsel des Zivilstands hat weitreichende Folgen auf die persönliche finanzielle Situation. Wichtige Fragen müssen beantwortet werden: Wie ändert sich meine Steuerbelastung? Wie kann ich meinen Partner für einen Todesfall absichern? Was ändert sich bei meiner AHV und Pensionskasse?

Wichtig ist, dass Sie die Vor- und Nachteile der eingetragenen Partnerschaft genau kennen. Dies bietet Ihnen eine solide Entscheidungsgrundlage, welche Lösung Ihrer persönlichen Situation am besten entspricht. Beim spezialisierten LGBT-Desk im VZ VermögensZentrum informieren wir Sie über die direkten und indirekten Folgen dieses Schritts und beantworten die damit verbundenen Fragen zu Ihrer finanziellen Situation.

Pensionierung

Worauf müssen wir als homosexuelles Paar bei der Pensionierung achten?

Spätestens mit 55 Jahren sollten Sie Ihren Ruhestand planen. Im Hinblick auf Ihre Pensionierung müssen Sie viele Entscheide von erheblicher Tragweite treffen: Für ein sicheres Einkommen und Vermögen und für eine sorgenfreie Zeit im Alter. Lesbische und schwule Paare stellen sich zu diesem Zeitpunkt häufig die Frage, ob sie ihre Partnerschaft eintragen lassen sollen – was weitreichende finanzielle Folgen nach sich zieht: AHV und Pensionskasse verändern sich und die Steuersituation der beiden gleichgeschlechtlichen Partner wird beeinflusst.

Niemand hat so viel Erfahrung mit Pensionierungsfragen wie das VZ VermögensZentrum. Eine Pensionierungsplanung beim VZ optimiert nachhaltig Ihr Einkommen, Ihre Steuern und die Entwicklung Ihres Vermögens. LGBT werden von einem spezialisierten Team beim VZ in Zürich beraten und betreut.

Steuern

Welche Folgen hat eine eingetragene Partnerschaft auf meine Steuersituation?

Planen Sie, Ihre Partnerschaft zivilstandsrechtlich eintragen zu lassen? Mit diesem Schritt verändert sich auch Ihre Steuersituation. Neu werden Sie und Ihr gleichgeschlechtlicher Partner wie bei einer Ehe gemeinsam besteuert. Beim VZ empfehlen wir, die steuerlichen Konsequenzen der eingetragenen Partnerschaft vorgängig genau abzuklären: Wie hoch ist Ihre Steuerbelastung in einer eingetragenen Partnerschaft? Wie viel Steuern werden beim Bezug Ihrer Vorsorgegelder fällig? Und wie verändern sich Ihre Erbschaftssteuern?

Das spezialisierte VZ Team berät LGBT bei allen Fragen zu ihrer Steuerbelastung und unterstützt sie bei der steuerlichen Optimierung ihrer Finanzen. 

Testament und Erbvertrag

Wie regle ich meinen Nachlass in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft?

Wie kann ich meinen Lebenspartner bestmöglich absichern? Was für Pflichtteile haben meine Kinder? Mit welchen Erbschaftssteuern muss ich rechnen? Das Schweizer Erbrecht ist auf die klassische Familiensituation ausgerichtet. LGBT entsprechen dieser per Definition nicht. Als gleichgeschlechtliches Paar sollten Sie deshalb Ihre Nachlasssituation rechtzeitig analysieren und Ihre Wünsche und Vorstellungen im Detail klären. 

Beim VZ hilft ein spezialisiertes Team LGBT dabei, die gewünschte Aufteilung des Erbes zu erreichen, Streit unter den Erben zu vermeiden und die Steuern zu optimieren. Auf Wunsch sorgt das VZ als Willensvollstrecker dafür, dass der Nachlass nach dem Tod des Erblassers entsprechend seinen Wünschen verwaltet und aufgeteilt wird.

Testament

Was muss ich als Single regeln?

Wohin fliesst mein Vermögen, wenn ich sterbe? Welche Pflichtteile muss ich berücksichtigen? Was passiert mit meinen Vorsorgegeldern? Und worauf muss ich achten, wenn ich ein Testament verfasse?

Eine Nachlassplanung ist komplex und hat weitreichende Folgen, die häufig nur schwer abzusehen sind. Damit Sie Ihren Nachlass gemäss Ihren Wünschen und Vorstellungen planen und Ihre Möglichkeiten optimal ausschöpfen können, sollten Sie mit einem Experten sprechen. Beim VZ berät Sie der spezialisierte LGBT-Desk bei der Erstellung Ihres Testaments oder Erbvertrags und begleitet Sie bei allen anderen notwendigen Schritten.

Pensionierung

Wie kann ich meinen gleichgeschlechtlichen Partner absichern?

Wieviel AHV-Rente bekommen eingetragene Paare? Bietet die eingetragene Partnerschaft Vorteile bei der Frühpensionierung?

Bei der Entscheidung zwischen einer lebenslangen Rente oder Kapital, ist der Kapitalbezug auf Dauer oft steuerlich attraktiver als eine Rente. Geld, das nach dem Tod nicht aufgebraucht ist, gehört den Hinterbliebenen. Dies verbessert die finanzielle Situation des überlebenden Partners, wenn dieser so weit wie möglich begünstigt wird. Mit einem Vermögensvertrag, Testament oder Erbvertrag können eingetragene Paare dafür sorgen, dass ihr Partner den grössten Teil ihres Nachlassvermögens erhält. Bei Konkubinatspaaren lässt sich dieses Ziel nicht immer erreichen.

Beim VZ sorgt ein spezialisiertes Team für LGBT dafür, dass Sie Ihren gleichgeschlechtlichen Partner ausreichend absichern können. 

Altersvorsorge

Wie sorge ich am besten fürs Alter vor?

Werde ich bei meiner Pensionierung genügend Geld haben, um ein sorgenfreies Leben zu geniessen? Kann ich meinen gewohnten Lebensstandard auch nach der Erwerbsaufgabe noch halten? Schon heute decken die Renten in den meisten Fällen weniger als 60 Prozent des letzten Erwerbseinkommens ab. Und viele Pensionskassen werden ihre Leistungen in den nächsten Jahren weiter senken. Umso wichtiger ist es, zusätzlich zur obliga­torischen Vorsorge selbst für das Alter zu sparen.

Daraus ergeben sich viele Fragen: Wie viel muss ich je­den Monat zur Seite legen, um im Alter genug Vermö­gen zu haben? Lohnen sich freiwillige Einzahlungen in die Pensionskasse? Welche 3a-Lösung ist die beste für mich? Und ist es sinnvoll, einen Teil der Spar­beträge in Aktien zu inves­tieren?

Unser spezialisiertes Team für LGBT hilft Ihnen dafür zu sorgen, dass Sie für die Jahre nach der Erwerbsaufgabe finanziell abgesichert sind.

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