Zinsen und Obligationen

Hier finden Sie die wichtigsten aktuellen Zinssätze und Konditionen für Obligationen. Sie sehen auf einen Blick, wie sich Zinsen entwickeln, Sie können verschiedene Laufzeiten und Emittenten vergleichen und erhalten eine solide Grundlage für fundierte Anlageentscheide. Suchen Sie die aktuellen Hypothekarzinsen oder Sparkontozinsen?

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UBS key4
1,35%
Migros Bank
1,81%
Raiffeisen (Durchschnitt)
1,92%
Zürcher Kantonalbank (ZKB)
1,92%
Banque Cantonale Vaudoise
2,12%

Weitere Zinsen 10 Jahre

Die wichtigsten Fragen zu Zinsen und Obligationen

  • Was finden Sie auf dieser Seite?

    Hier sehen Sie auf einen Blick die wichtigsten Kennzahlen und erhalten eine gute Grundlage für Entscheidungen zu Hypotheken oder Geldanlagen. 

    • Leitzinsen der Zentralbanken (SNB, EZB, Fed): Sie steuern die kurzfristigen Zinsen, in der Schweiz vor allem den SARON. 
    • Aktuelle Hypothekarzinsen (Schweiz) und SARON-Sätze: Darauf basieren Geldmarkthypotheken. 
    • Swap-Sätze in CHF, EUR und USD: Sie bilden die Grundlage für die Zinskurven am Geld- und Kapitalmarkt. 
    • Renditen von Staatsanleihen (Schweiz, Deutschland, USA): Sie sind ein wichtiger Referenzpunkt für langfristige Zinsen. 
    • Entwicklungen und Prognosen zur Zinsentwicklung, vor allem für Hypotheken, Obligationen und Sparzinsen. 
  • Wen betreffen die Zinssätze?

    Zinsen sind der Preis für Geld. Sie betreffen praktisch alle Haushalte und Unternehmen: 

    • Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer: Die Hypothekarzinsen in der Schweiz bestimmen die Kosten für neue Finanzierungen, Verlängerungen oder eine SARON-Hypothek. Entscheidend sind sowohl die aktuellen Zinsen als auch die erwartete Zinsentwicklung. Geldmarkthypotheken orientieren sich eng am Leitzins, Festhypotheken stärker an den Erwartungen am Kapitalmarkt. 
    • Mieterinnen und Mieter: Der hypothekarische Referenzzinssatz dient als Grundlage für Mietzinsanpassungen. Sinkt oder steigt er, können Mieten unter bestimmten Bedingungen gesenkt oder erhöht werden. 
    • Sparerinnen und Sparer: Die Entwicklung der Sparzinsen in der Schweiz hängt stark von den Leitzinsen der SNB ab. Höhere Zinsen machen Sparkonten wieder attraktiver. 
    • Unternehmen: Die Zinsentwicklung beeinflusst Kreditkosten und Investitionen. Sinkende Zinsen können kapitalintensive Bereiche wie Bau und Industrie stützen. 
    • Investorinnen und Investoren: Zinsen haben direkten Einfluss auf Obligationen. Steigen die Zinsen, fallen in der Regel die Kurse bestehender Obligationen; sinken die Zinsen, steigen ihre Kurse tendenziell. Auch Aktienmärkte reagieren auf Zinsveränderungen. Tiefe Zinsen erhöhen häufig die Attraktivität von Aktien, während steigende Zinsen belasten können.
  • Was sind Nationalbank-Zinsen?

    Der SNB-Leitzins ist der wichtigste Zinssatz in der Schweiz. Er wird von der Schweizerischen Nationalbank festgelegt und steuert die kurzfristigen Zinsen am Geldmarkt. Über diesen Leitzins beeinflusst die SNB unter anderem

    • die Entwicklung der Hypothekarzinsen im kurzfristigen Bereich
    • das allgemeine Zinsumfeld für Sparerinnen und Sparer
    • die allgemeine Zinsentwicklung am Geldmarkt

    Der Leitzins ist damit ein zentraler Referenzpunkt für viele weitere Zinssätze.

  • Wie legen die SNB und andere Zentralbanken die Zinsen fest?

    Zentralbanken wie die SNB, die EZB oder die US-Notenbank Fed richten ihre Zinspolitik an der Inflation und wirtschaftlichen Lage aus. 

    • Tiefe Zinsen können Investitionen und die Konjunktur stützen. 
    • Hohe Zinsen helfen Inflationsdruck zu dämpfen, wirken aber meist mit Verzögerung auf die Wirtschaft.

    Die Geldpolitik beeinflusst damit sowohl die Zinsentwicklung als auch die Konjunktur.

  • Was sind Swap-Zinsen?

    Swap-Zinsen, oft auch Swap-Sätze genannt, sind wichtige Referenzwerte für verschiedene Laufzeiten am Geld- und Kapitalmarkt. Die Zinskurven am Geld- und Kapitalmarkt basieren auf Swap-Sätzen. Sie sind deshalb besonders relevant für die Einordnung von Festhypotheken und für die Beurteilung der allgemeinen Zinsstruktur.

  • Was sind Staatsanleihen (Obligationen)?

    Staatsanleihen sind Schuldverschreibungen, mit denen sich Staaten finanzieren. Anleihen sind Schuldverpflichtungen mit festem oder variablem Zinssatz und in der Regel festem Fälligkeits- und Rückzahlungstermin.

  • Wie beeinflussen Zinsen den Wert von Obligationen und Aktien?

    Zinsen und Obligationen bewegen sich meist in entgegengesetzte Richtungen:

    Steigende Zinsen → fallende Obligationenpreise
    Sinkende Zinsen → steigende Obligationenpreise

    Auch Aktien reagieren auf Zinsveränderungen: Tiefe Zinsen können Aktien attraktiver machen, während steigende Zinsen belastend wirken können.

    Damit beeinflusst die Zinsentwicklung auch die Performance von Wertschriftenportfolios.

  • Wie hängen die verschiedenen Zinssätze zusammen?

    Die Zinssätze sind eng miteinander verknüpft: 

    1. Die SNB verändert den Leitzins 
    2. Kurzfristige Zinsen reagieren sofort 
    3. Erwartungen beeinflussen Swap-Sätze 
    4. Hypothekarzinsen und Obligationenrenditen passen sich an 

    Diese Entwicklung wird über die Zinskurve sichtbar.

  • Sind langfristige Zinsen immer höher als kurzfristige Zinsen?

    In der Regel sind langfristige Zinsen höher, weil mit längerer Laufzeit sowohl das Ausfallrisiko als auch das Zinsänderungsrisiko steigen. 

    Es gibt aber Ausnahmen: Bei einer inversen Zinskurve sind kurzfristige Zinsen höher als langfristige. Das passiert typischerweise dann, wenn der Markt mit sinkenden Zinsen rechnet oder eine Abschwächung der Konjunktur erwartet.