VZ Analyse
Das waren die besten und schlechtesten ETF an der Schweizer Börse.
Publiziert vor 6 Stunden
Beschreibung
Die folgenden Auswertungen zeigen die Renditeentwicklung der ETF an der Schweizer Börse SIX im Juli. Alle Renditezahlen werden inklusive Dividenden berechnet und in Franken ausgewiesen. Der Monat war von klaren Gegensätzen geprägt: Während Energie-ETF deutlich zulegten, standen Wasserstoff-, Seltene-Erden- und Technologiethemen-ETF stark unter Druck.
Energie-ETF an der Spitze
Im Juli dominierten Energie-ETF die Liste der besten Produkte. An der Spitze stand der UBS CMCI Oil SF ETF mit einer Monatsrendite von 15,2 Prozent. Ebenfalls deutlich zulegen konnte der Xtrackers MSCI USA Energy UCITS ETF mit 14,4 Prozent. Damit profitierten vor allem Produkte mit Fokus auf Öl und Energieaktien von der positiven Entwicklung im Sektor.
Auch breiter aufgestellte Energie-ETF gehörten zu den Gewinnern. Der Xtrackers MSCI World Energy UCITS ETF gewann 14,1 Prozent. Zudem stieg der Invesco Energy S&P US Select Sector UCITS ETF um 13,6 Prozent. Komplettiert wird die Spitzengruppe durch den SPDR MSCI Europe Energy UCITS ETF mit einer Rendite von 13,3 Prozent.
Auffällig ist die klare Konzentration der Gewinnerliste auf den Energiesektor. Sowohl Einzelrohstoff-ETF als auch Aktien-ETF mit Fokus auf Energieunternehmen erzielten zweistellige Monatsrenditen. Anleger setzten im Juli damit vor allem auf klassische Energiethemen.
Wasserstoff, Seltene Erden und Technologiethemen unter Druck
Die schwächsten ETF im Juli waren ausschliesslich Themenprodukte. Am stärksten büsste der Global X Hydrogen UCITS ETF mit -24,4 Prozent ein. Damit geriet ein Produkt deutlich unter Druck, das stark von den Erwartungen an die Wasserstoffwirtschaft abhängt.
Ebenfalls deutliche Verluste verzeichneten der VanEck Rare Earth and Strategic Metals UCITS ETF mit -20,5 Prozent und der VanEck Space Innovators UCITS ETF mit -19,9 Prozent. Auch der Invesco ChiNext 50 UCITS ETF gab um 19,6 Prozent nach. Komplettiert wird die Liste der schwächsten Produkte durch den WisdomTree AI Infrastructure UCITS ETF mit einem Verlust von 18,3 Prozent.
Insgesamt zeigte sich im Juli ein klares Muster: Klassische Energie-ETF gehörten zu den Gewinnern, während Wasserstoff, Seltene Erden, Raumfahrt, chinesische Wachstumswerte und KI-Infrastruktur deutlich unter Druck standen.
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