Schindler mit deutlich mehr Gewinn nach 9 Monaten

vor 15 Stunden

Beschreibung

Ebikon LU (awp) - Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler hat im Sommer auf die Tube gedrückt. Bei einem stabilen Umsatz legte der Gewinn deutlich zu. Nun setzt der Konzern das Ziel für die Profitabilität im Gesamtjahr 2026 höher.

In den ersten neun Monaten erreichte der Umsatz auf 8,16 Milliarden Franken. Das ist praktisch gleich viel wie im Vorjahreszeitraum. In Lokalwährungen ergab sich hingegen ein Plus von 2,6 Prozent, wie das Traditionsunternehmen am Donnerstag mitteilte. Man sei überall gewachsen ausser in China.

Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 4,8 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken. Die entsprechende Marge kletterte auf 13,8 Prozent nach 13,2 Prozent in der Vorjahresperiode. Grund für die Verbesserungen seien operative Effizienzsteigerungen, Veränderungen im Produktmix sowie Preiserhöhungen, hiess es.

Unter dem Strich nahm der Reingewinn auf 852 Millionen Franken zu. Das sind 7,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. "Unsere Strategie führt zu einem beschleunigten profitablen Wachstum", sagte Konzernchef Paolo Compagna im Communiqué.

Erwartungen übertroffen

Zudem konnte der Konzern mehr Aufträge hereinholen, welche die Grundlage für den künftigen Umsatz sind. Der Bestellungseingang stieg um 2,5 Prozent auf 8,74 Milliarden Franken. In Lokalwährungen ergab sich ein Plus von 5,2 Prozent

Alle Geschäftsbereiche verzeichneten Wachstum, hiess es. Das Modernisierungsgeschäft wuchs stark, das Servicegeschäft setzte seine positive Entwicklung fort und das Neuanlagengeschäft entwickelte sich trotz des Rückgangs in China gut.

Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der von AWP befragten Analysten bei allen Kennzahlen übertroffen.

Höhere Profitabilität angepeilt

Die Ziele für die Profitabilität setzt das Management nun nach oben. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Schindler neu eine EBIT-Marge von rund 13,5 Prozent (bisher: rund 13,0 Prozent). Das Umsatzziel blieb dagegen unverändert: Hier rechnet Schindler weiterhin mit einem Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen.

jb/cf