Heute im Fokus: UBS, Matador

Marktgespräch

Marktgespräch

Profi-Börsenhändler verraten jeden Morgen, welche Titel an der Schweizer Börse von besonderem Interesse sind.

vor 2 Stunden

Beschreibung

Zürich (awp) - Am Schweizer Markt wird heute u.a. über folgende Themen gesprochen (Kursveränderungen 10.00 Uhr):

UBS (+0,1% auf 40,21 Fr.): So teuer wie seit Finanzkrise nicht mehr

Die Aktien der Grossbank UBS ziehen am Mittwoch weiter an, nachdem sie am Vortag bereits als grösste SMI-Gewinner aus dem Handel gegangen sind. Am Dienstag waren sie erstmals seit Januar 2008 wieder auf über 40 Franken gestiegen. Das neue Mehrjahreshoch markierten sie am Mittwochmorgen bei 40,38 Franken. Neben den Hoffnungen auf eine mildere Regulierung als befürchtet hilft auch die freundlicher Stimmung an den Finanzmärkten angesichts einer möglichen Annäherung zwischen den USA und Iran im Nahostkonflikt. Auch wenn die Details bisher vage bleiben, ist die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Kriegs für Freitag in der Schweiz geplant. In der Kapitaldiskussion würden die Anleger weiter drauf setzen, dass es im Parlament einen Kompromissvorschlag geben wird - etwa eine teilweise Unterlegung der Auslandstöchter mit AT1-Anleihen, heisst es am Markt. Die UBS erhalte dabei auch Unterstützung von verschiedenen prominenten Experten. Mit +9 Prozent stehen die Titel damit im laufenden Jahr überdurchschnittlich im Plus.

MATADOR (+3,7% auf 4,25 Fr.): Ein IPO - und niemand handelt

Das war ein mehr als holpriger Börsengang: Am Montag starrte das Management von Matador gespannt auf die Leinwand an der Schweizer Börse - doch am IPO-Tag gab es keine Kurse. Und auch am Dienstag wechselten kaum Papiere den Besitzer. Am heutigen Mittwoch gab es in den ersten Handelsminuten immerhin gleich vier Trades mit einem Volumen von rund 3500 Papieren rsp. knapp 15'000 Franken - und der Kurs zeigt nach oben. Warum genau das Börsendebüt missriet, ist offen. "Bei uns lief alles korrekt", heisst es von der SIX. In Börsenkreisen kursiert das Gerücht, wichtige Banken hätten den Titel noch nicht in ihre Handelssysteme integriert. Der eine oder andere Börsianer hat aber auch grundsätzliche Bedenken. "Das Geschäftsmodell ist nicht gerade einfach zu verstehen, und das Zeitfenster für einen Private-Equity-Titel war gelinde gesagt suboptimal", meint einer. Daran habe auch Matadors Beteiligung an SpaceX nichts zu ändern vermocht.

Disclaimer: Die im Marktgespräch enthaltenen Informationen und Meinungen wurden im Profihandel zusammengetragen. Es handelt sich dabei ausschliesslich um vom Hörensagen übernommene Marktgerüchte und -spekulationen. AWP übernimmt weder für die Vollständigkeit noch für die Richtigkeit der Angaben und Informationen Gewähr. Rechtliche Schritte sind ausgeschlossen. Die geäusserten Meinungen stellen keine Kaufs- oder Verkaufsaufforderung dar. Die Inhalte dürfen nicht ohne Erlaubnis von AWP vervielfältigt oder weiterpubliziert werden und sind grundsätzlich für den Eigengebrauch bestimmt.

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