Säule 3a mit mehr als 50 Prozent Aktien

Wer besonders risikotolerant ist, kann den Aktienanteil in der Säule 3a über die sonst übliche Grenze von 50 Prozent erhöhen auf bis zu 100 Prozent.

Der Gesetzgeber erlaubt in der Säule 3a grundsätzlich einen Aktienanteil von maximal 50 Prozent. Vorsorgesparer mit ausreichend hoher Risikotoleranz dürfen allerdings einen höheren Aktienanteil wählen.

Solche Säule-3a-Lösungen eignen sich für Sparer mit einem Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren. Bei einer derart langen Anlagedauer werden temporäre Verluste - beispielsweise wegen einer Aktienkrise - in der Regel wettgemacht.

Aktienanteil von bis zu 100 Prozent

Beim VZ wählen Sie aufgrund Ihrer persönlichen Risikotoleranz eine von sechs Standard-Anlagestrategien mit einem Aktienanteil zwischen 15 und 80 Prozent. Erfahrene Investoren können ihre Säule 3a innerhalb der gesetzlichen Vorgaben individuell zusammenstellen und einen Aktienanteil von bis zu 100 Prozent wählen. 

Ihre Einzahlungen werden ausschliesslich in kostengünstige ETF und Indexfonds investiert. Die Anlageexperten im VZ wählen für jede Anlageklasse die besten Titel. Zur Wahl stehen sämtliche an der Schweizer Börse erhältlichen ETF und nicht-kotierte Indexfonds. Kriterien für die Wahl der Produkte sind unter anderem die Nettorendite nach Abzug sämtlicher Gebühren, Steueraspekte und Gegenparteirisiken.

In den Anlageklassen Aktien Schweiz, Aktien Ausland, Zinswerte CHF und Rohstoffe werden die Investitionen auf mehrere ETF bzw. Indexfonds aufgeteilt. Das erhöht die Diversifikation.

Weil die Gewichtungen der Anlageklassen wegen Kursveränderungen im Verlaufe der Zeit von der strategischen Gewichtung abweichen können, sind Säule-3a-Strategien beim VZ mit einem sogenannten Rebalancing unterlegt. Es sorgt dafür, dass die Gewichtungen bei starken Abweichungen nach klaren Regeln auf die ursprünglichen Werte zurückgeführt werden.

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