Die Top- und Flop-ETF im März

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VZ Analyse

Das waren die besten und schlechtesten ETF an der Schweizer Börse.

Publiziert 8. Apr 2026

Autor

Florian Estermann

Funktion Anlageexperte

Beschreibung

Die folgenden Auswertungen geben einen Überblick zur Renditeentwicklung der ETF an der Schweizer Börse SIX. Alle Renditezahlen werden inklusive Dividenden gerechnet und in Schweizer Franken dargestellt.
 

Energie und Rohstoffe an der Spitze

Im März dominieren Energie- und Rohstoffthemen die Liste der Top ETF. Nach Ausbruch des Konfliktes zwischen Israel, den USA und Iran zogen die Energiepreise stark an. Entsprechend belegt der UBS CMCI Oil SF ETF mit einer Monatsrendite von 26,7 Prozent den ersten Platz. Dahinter folgt der SS SPDR MSCI Europe Energy UCITS ETF, der von steigenden Kursen europäischer Öl- und Gasunternehmen profitiert und 25,2 Prozent zulegt. Auf Rang drei liegt ein Produkt mit defensivem Charakter: Der Amundi Short DAX Daily -2x Inverse UCITS ETF gewinnt 25,1 Prozent und profitiert von fallenden Kursen am deutschen Aktienmarkt. Ergänzt wird die Liste durch den Market Access Rogers International Commodity Index UCITS ETF sowie den iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas UCITS ETF DE, welche beide von der starken Entwicklung bei Rohstoffen und Energietiteln profitieren.


Korea unter starkem Verkaufsdruck

Bei den schwächsten ETF im März fällt eine klare regionale Konzentration auf. Vier der fünf Flop ETF investieren in südkoreanische Aktien. Angeführt wird die Liste vom HSBC MSCI Korea Capped UCITS ETF mit einem Monatsverlust von 22,2 Prozent. Knapp dahinter folgen Korea-ETF von Amundi, iShares und Franklin Templeton mit Verlusten von rund 22,1 bis 21,8 Prozent. Auf Rang vier findet sich mit dem Global X Silver Miners UCITS ETF ein thematischer ETF, der um 22,1 Prozent nachgibt. Belastend wirkt hier die schwache Entwicklung bei Silberminenaktien nach der starken Korrektur des Silberpreises.
 


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