SMI baut Minus ab, Europa-Börsen schwächer

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SNB belässt Leitzins bei 0 Prozent, Franken nach Entscheid schwächer. US-Gericht weist Sammelklage gegen Novartis ab. Swissquote könnte Yuh 2027 ins Ausland bringen. Bitcoin fällt unter 84'000 US-Dollar.

Publiziert vor 2 Stunden

Autor

Andreas Paciorek

Funktion Anlageexperte

14:01 – Deutsche Banken im Stresstest überwiegend stabil
Die Mehrheit der 1113 getesteten kleinen und mittelgrossen Banken und Sparkassen in Deutschland würde auch einen schweren globalen Wirtschaftseinbruch verkraften. In einem dreijährigen Krisenszenario würde die harte Kernkapitalquote im Durchschnitt von 18,4 auf 14,6 Prozent sinken, während mehrere Dutzend Institute die Kapitalanforderungen nicht mehr erfüllen könnten.

13:31 – Bitcoin fällt unter 84'000 US-Dollar
Der Bitcoin-Kurs gibt am Donnerstag um rund 1 Prozent auf 83'300 US-Dollar nach und setzt damit die Verluste vom Vortag fort. Seit dem Jahreshoch von über 87'000 US-Dollar am Montag hat die Kryptowährung damit einen Teil ihrer jüngsten Gewinne wieder abgegeben.

12:45 – Europas Börsen weiter unter Druck
Die europäischen Aktienmärkte geben am Donnerstag weiter nach, wobei steigende Anleiherenditen, hohe Ölpreise und Zinsängste belasten. Der EuroStoxx 50 verliert 0,5 Prozent, der SMI 0,3 Prozent; besonders Autowerte und Finanzdienstleister stehen unter Druck, während Asos nach einer angehobenen Ergebnisprognose um 8 Prozent zulegt.

12:40 – Glencore plant Zweitkotierung in Australien
Der Rohstoffkonzern Glencore wird ab dem 14. Oktober 2026 zusätzlich an der australischen Börse ASX kotiert sein. Geplant ist der Handel von CHESS Depositary Interests, die jeweils einer Glencore-Namenaktie entsprechen.

12:06 – Swissquote könnte Yuh 2027 ins Ausland bringen
Swissquote prüft laut CEO Marc Bürki eine Expansion der Finanz-App Yuh nach Europa bereits 2027. Als mögliche Einstiegsmärkte nannte Bürki Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten; die App müsse dafür noch an die europäischen MiFID-Regeln angepasst werden.

11:31 – Lem springt nach Kurszielerhöhung an
Der Schweizer Aktienmarkt gibt bis zum Mittag leicht nach. SMI und SPI verlieren jeweils rund 0,2 Prozent. Im Fokus steht Lem, deren Aktie nach einer Kurszielerhöhung durch Vontobel um 7,6 Prozent zulegt. Ebenfalls gefragt sind Lastminute.com, Zug Estates, die Walliser Kantonalbank und EvoNext Holdings mit Gewinnen von mehr als 2 Prozent. Auf der Verliererseite stehen ams-Osram mit einem Minus von 9,8 Prozent sowie Cicor, BioVersys, Santhera und Newron Pharma.

11:23 – Franken gibt nach SNB-Zinsentscheid nach.
Die SNB belässt den Leitzins wie erwartet bei 0 Prozent. Der Dollar steigt auf 0,8268 Franken und erreicht den höchsten Stand seit rund einem Jahr. Der Euro klettert auf 0,9423 Franken, während sich das Euro-Dollar-Paar mit 1,1397 nur wenig verändert.

10:32 – Lastminute meldet mehr Reisen im laufenden Jahr
Der Schweizer Online-Reiseanbieter Lastminute verzeichnet seit Jahresbeginn 5,4 Prozent mehr Abreisen als im Vorjahreszeitraum. Besonders gefragt sind Ferien in kühleren Regionen wie Skandinavien, dem Baltikum und der Schweiz. Zudem wird KI immer häufiger für die Reiseplanung verwendet und Lastminute baut seine Rolle in diesem Bereich aus. Die Aktie handelt aktuell 2,2 Prozent im Plus.

10:23 – Cembra verlegt Hauptsitz von Zürich nach Baden
Die Konsumkreditbank Cembra verlegt ihren Hauptsitz im Herbst 2027 von Zürich Altstetten nach Baden und bezieht dort den Gebäudekomplex "Konnex". Alle rund 660 Mitarbeitenden am heutigen Hauptsitz ziehen an den neuen Standort um, ein Stellenabbau ist laut dem Unternehmen nicht geplant. Mit dem Umzug begründet Cembra den Schritt mit veränderten Anforderungen an die Arbeitsumgebung; für Zürich ist es nach Vontobel bereits der zweite Wegzug eines Banken-Hauptsitzes innert kurzer Zeit.

09:32 – SNB belässt Leitzins bei 0 Prozent
Die Schweizerische Nationalbank belässt den SNB-Leitzins unverändert bei 0 Prozent und hält auch den Zinsabschlag von 0,25 Prozentpunkten auf Sichtguthaben über der Limite bei. Die Inflation steigt seit Juni leicht an und erreicht im August 0,8 Prozent, vor allem wegen höherer Energiepreise und teurerer Erdölprodukte. Die Nationalbank beurteilt ihre Geldpolitik als angemessen und erwartet, dass die Inflation nach einem weiteren Anstieg gegen Ende des Jahres im Verlauf von 2027 wieder zurückgeht. Für die Schweiz rechnet sie trotz anhaltender Unsicherheiten im Nahen Osten und im Welthandel mit einem moderaten Wirtschaftswachstum von 1,5 bis 2 Prozent im Jahr 2026 und rund 1,5 Prozent im Jahr 2027.

09:25 – Europäische Aktien starten im Minus
Der Dax und der Euro Stoxx 50 verlieren zur Eröffnung jeweils 0,3 Prozent. Zu den stärksten Werten zählen AB InBev (+1,2%), UCB (+1,0%), Eni (+0,8%), Deutsche Telekom (+0,7%). Auf der Verliererseite stehen BNP Paribas (-3,7%), Nokia (-2,7%), Rheinmetall (-2,5%), Infineon (-1,0%) und SAP (-1,5%), die den europäischen Markt zum Handelsstart belasten.

09:11 – SMI startet schwächer, Defensive Titel gefragt
Der SMI eröffnet rund 0,2 Prozent tiefer. Auf der Gewinnerseite stehen Novartis (+0,7%), Sandoz (+0,7%), Lonza (+0,4%) und  Nestlé (+0,3%). Zu den grössten Verlierern gehören Logitech (-2,4%) und Finanzwerte wie UBS (-1,8%),  Zurich Insurance (-1,1%) und Partners Group (-1,1%).

08:32 – Europäische Börsen vorbörslich im Minus
Die europäischen Aktienmärkte starten schwächer in den Handel. Der Euro Stoxx 50 verliert vorbörslich 0,4 Prozent und der DAX 0,3 Prozent. Zu den Gewinnern zählen EssilorLuxottica (+1,6%), Adyen (+0,8%) und Siemens Energy (+0,8%). Auf der Verliererseite stehen BNP Paribas (-3,2%), Barclays (-2,7%), BMW (-1,3%), Schneider Electric (-1,3%) und ASML (-1,3%).

08:11 – Schweizer Blue Chips vorbörslich schwächer
Der Swiss Market Index handelt vorbörslich 0,4 Prozent tiefer und folgt damit den Abgaben bei den US-Börsen gestern. Den stärksten Rückgang unter den SMI-Titeln verzeichnet vorbörslich Logitech mit minus 1,5 Prozent. Zu den grösseren Verlierern zählen UBS (-0,5%), Amrize (-0,5%), Richemont (-0,6%) und Nestlé (-0,7%).

07:41 – R&S Group gewinnt Nextwind als Kunden
Die R&S Group schliesst einen Rahmenvertrag mit Nextwind über die projektbasierte Lieferung von Leistungstransformatoren ab. Für die R&S Group unterstreicht die Vereinbarung den Ausbau des Windenergiegeschäfts. Zudem plant der Transformatorenhersteller, seine Produktionskapazitäten für Leistungstransformatoren im polnischen Lodz bis 2028 zu verdoppeln.

07:33 – Accelleron's neuer Turbolader weltweit gefragt
Accelleron verbucht in den ersten vier Monaten nach der Markteinführung seiner neuen Gross-Turboladergeneration ACCX300-L Aufträge für über 100 Einheiten. Die Bestellungen stammen von Reedereien, Motorenherstellern und Werften aus verschiedenen Regionen der Welt. Zudem wurde das Modell in die Konfiguratoren führender Entwickler von Zweitaktmotoren aufgenommen, was die Marktakzeptanz zusätzlich unterstreicht.

07:21 – V-ZUG plant den Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrats
V-ZUG VR-Präsident Oliver Riemenschneider tritt an der Generalversammlung vom 21. April 2027 nicht mehr zur Wiederwahl an und scheidet danach aus dem Gremium aus. Als Nachfolger schlägt der Verwaltungsrat Carsten Liesener vor, der seit 2025 dem Verwaltungsrat angehört und internationale Führungserfahrung aus verschiedenen Funktionen bei Siemens mitbringt. Zudem läuft die Suche nach einer weiteren Person für den Verwaltungsrat, wobei Kompetenz, Diversität und Unabhängigkeit im Fokus stehen.

07:16 – EU-Automarkt wächst weiter, BYD legt deutlich zu
Der EU-Automarkt wächst in den Monaten Juli und August weiter. Nach acht Monaten steigen die Neuzulassungen um 5,3 Prozent auf 7,55 Millionen Fahrzeuge, während der Anteil reiner Elektroautos auf 21,7 Prozent zunimmt. Chinesische Hersteller gewinnen deutlich an Boden: BYD erhöht seinen Marktanteil von 0,9 auf 2,4 Prozent, während Geely mit Marken wie Volvo, Polestar und Smart stabil bei 2,7 Prozent bleibt. Volkswagen verzeichnet einen Rückgang von rund 3 Prozent der Verkäufe. Der Absatz von BMW wächst leicht, während Mercedes-Benz im August deutlich zulegt.

06:54 – SNB-Zinsentscheid wird um 9:30 Uhr veröffentlicht
Die Schweizerische Nationalbank dürfte ihren Leitzins an der heutigen Lagebeurteilung nach Einschätzung von Ökonomen unverändert bei 0 Prozent belassen. Zwar ist die Inflation zuletzt gestiegen, sie liegt jedoch weiterhin im Zielbereich der Notenbank von 0 bis 2 Prozent. Deutlich auseinander gehen die Prognosen für die Zeit danach: Während einige Experten erste Zinserhöhungen bereits Ende 2026 für möglich halten, rechnen andere erst ab 2027 mit einem Zinsschritt.

06:39 – Neuer Vorstoss von Meta bei KI-Hardware
Meta kündigt mit dem "Muse Charm" ein kompaktes KI-Gerät mit Display, Kameras, Mikrofon und 5G-Anbindung an und will es bis Jahresende auf den Markt bringen. Der Facebook-Konzern verschafft sich damit laut Branchenbeobachtern einen Vorsprung vor OpenAI, das ebenfalls an spezieller KI-Hardware arbeitet. Gleichzeitig präsentiert Meta neue VR-Brillen und weitet den Vertrieb seiner KI-Brillen in Europa aus, womit der Konzern auch die Dominanz von Apple und Google im mobilen Ökosystem herausfordert. Die Meta-Aktie legt rund 1 Prozent zu und trotzt damit dem gestrigen Abwärtstrend am US-Markt.

06:32 – US-Gericht weist Sammelklage gegen Novartis ab
Ein US-Bundesrichter in Manhattan weist eine Sammelklage gegen Novartis ab. Arzneimittelkäufer hatten dem Pharmakonzern vorgeworfen, den Markteintritt von Entresto-Generika durch einen angeblich unzulässigen Patenteintrag im "Orange Book" der FDA um mindestens sechs Monate verzögert zu haben. Der Richter folgt jedoch der Argumentation des Unternehmens und hält den Patenteintrag für ordnungsgemäss; Stellungnahmen der Parteien liegen bislang nicht vor.

06:26 – USA und China verlängern den Handelsfrieden vor Staatsbesuch
Die USA und China verlängern ihren Handelsfrieden um zwei Monate bis zum 10. Januar. US-Finanzminister Scott Bessent kündigt die Verlängerung an unmittelbar vor dem Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping in Washington. Beobachter werten die kurze Verlängerung als Zeichen dafür, dass Washington mit den bisherigen Angeboten Pekings nicht zufrieden ist.

06:21 – Asiatische Börsen ohne klare Richtung
Die Aktienmärkte im asiatisch-pazifischen Raum entwickeln sich uneinheitlich. Japans Nikkei 225 steigt nach drei aufeinanderfolgenden Feiertagen um 1,0 Prozent. Der Hang Seng-Index in Hongkong verliert 0,5 Prozent. Auf dem chinesischen Festland sinkt der CSI 300 um 1,3 Prozent. Auch Indiens Nifty gibt um 1,1 Prozent nach.

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06:15 – Neue Kursziele 
Sonova: Bernstein erhöht das Kursziel auf 275 Fr. (255 Fr.), Outperform bestätigt. Aktueller Kurs 
Kühne + Nagel: Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 250 Fr. (235 Fr.), Buy bestätigt. Aktueller Kurs 
Givaudan: CIC erhöht das Kursziel auf 3700 Fr. (3600 Fr.), Buy bestätigt. Aktueller Kurs 

06:12 – Agenda
 Publikationen: HIAG Immobilien 
CH – Zinsentscheid der SNB: Um 09:30 Uhr gibt die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Zinsentscheid bekannt. 
DE – Geschäftsklima: Um 10:00 Uhr publiziert das ifo-Institut den Geschäftsklimaindex für September. 
US – Arbeitsmarkt: Um 14:30 Uhr publiziert das US-Arbeitsministerium die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. 
US – Baukonjunktur: Um 16:00 Uhr veröffentlicht das US-Handelsministerium die Verkaufszahlen neuer Einfamilienhäuser für August.

06:09 – Zinssorgen in den USA und steigende Ölpreise belasten Börsen
Die Finanzmärkte stehen im Zeichen geopolitischer Unsicherheiten und steigender Ölpreise. Neue Spannungen in der Strasse von Hormus treiben den Ölpreis wieder über 100 Dollar und belasten die Börsen in Europa und den USA. Der SMI büsste gestern 0,2 Prozent, der Euro Stoxx 50 0,3 Prozent, der S&P 500 0,8 Prozent und der Nasdaq 100 ein ganzes Prozent ein. Gleichzeitig nehmen die USA und der Iran ihre Gespräche wieder auf, was Hoffnungen auf eine Entspannung des Konflikts nährt. Im Unternehmensbereich kritisiert die UBS (-1,6%) die neuen, schärferen Kapitalvorgaben und Alibaba treibt den Ausbau seiner KI- und Cloud-Infrastruktur in Europa und dem Nahen Osten voran. Neuste Konjunkturdaten deuten auf eine robuste Wirtschaft in den USA hin, woraufhin die Rendite 10-jähriger Staatanleihen ein 19-Jahre-Hoch erreicht. 

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