Geldanlagen

Sparkonto: Der Zinsvergleich lohnt sich wieder

Die Sparzinsen sind nach wie vor mickrig – aber nicht mehr bei allen Banken: Heute sollten Sparerinnen und Sparer wieder hinschauen, wie viel ihnen gutgeschrieben wird.

Porträt Nicole Baumgartner

Nicole Baumgartner

Finanzexpertin

Eine aktuelle Analyse des VZ zeigt: Schweizer Haushalte häufen vor der Pensionierung durchschnittlich rund 270’000 Franken Liqui­dität auf Konten an. Das ist viel mehr als nötig und sinnvoll, denn die Inflation, tiefen Zinsen und hohen Steuern nagen an den Spar­ein­lagen. Zwar hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) in den vergangenen Monaten die Zinsen schrittweise von minus 0,75 Prozent auf plus 1 Prozent erhöht.

Die gute Nachricht ist: Damit ist die fast achtjährige Zeit der Negativzinsen zu einem Ende gekommen. Die schlechte Nachricht ist aber, dass Banken diese Erhöhungen nur selektiv an ihre Kunden weitergeben. Zudem lohnt es sich, das Kleingedruckte bei den Zinsbestimmungen ganz genau zu lesen. Denn teilweise gewähren die Banken die höheren Sparzinsen nur auf kleinere Vermögen – so zum Beispiel die Postfinance und die Credit Suisse, die ihren höchsten Sparzins nur bis zu einer Limite von 25'000 Fr. gewähren. 

Wer seine Erspar­nisse schützen will, sollte deshalb jetzt am besten gleich doppelt handeln:

  • Den Teil der Ersparnisse, den man nicht braucht, sollte man langfristig in Wertschriften anlegen – auch wenn das bedeutet, höhere Risiken einzugehen – zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan (hier das Merkblatt "Mit ETF-Sparplan günstig ein Vermögen aufbauen" kostenlos bestellen)
  • Der Rest der Ersparnisse bleibt als Reser­ve auf dem Sparkonto, um unvorhergesehene Kosten zu decken. Auch dieser Teil soll marktgerecht verzinst werden, damit nach Abzug aller Kosten und der Inflation möglichst etwas übrig bleibt. Bei vielen Banken werfen Sparkonten nach wie vor wenig bis nichts ab. Grossbanken verzinsen Spar­gelder mit durchschnittlich 0,08 Prozent. Der Zinssatz der VZ Depotbank beträgt 0,6 Prozent ohne Limitierung der Spareinlagen – also fast achtmal so viel wie bei den grössten Banken. Damit bekäme ein durchschnitt­licher Haushalt pro Jahr rund 1400 Franken mehr Zins (hier geht es zum Konto-Angebot des VZ). 

Tipp: Vergleichen Sie konsequent die Zinsen und wechseln Sie zu einer Bank, die Ihnen für Ihre Ersparnisse mehr bietet. Viele Sparerinnen und Sparer haben genug davon, Geld aus dem Fenster zu werfen, scheuen aber den Aufwand. Für sie hat das VZ einen kostenlosen «Zügelservice» ein­gerichtet.

Übrigens: Für viele ist die VZ Depotbank eine echte Alternative zu ihrer Hausbank. Sie bekommen mehr Zins, zahlen keine Gebühren für ihr Privatkonto und erledigen Zahlungen gratis. Sie sparen jedes Jahr Tausende Franken an Depot­gebühren, und der Handel mit Wertschriften ist bis zu 70 Prozent günstiger.

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Im VZ Finanzportal können sie auch ihre Hypotheken und Versicherungen laufend überwachen und behalten den Überblick über ihre Steuern.

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