Versicherungen

Skiferien: Diese Versicherungen führen nur aufs Glatteis

Skifahrerinnen und Skifahrer möchten auch auf der Piste gut geschützt sein. Viele geben aber Geld für Unnötiges aus. Lesen Sie hier, was sich zu versichern lohnt.

Tamara Riner

Versicherungsspezialistin
Publiziert am
24. Januar 2023

Viele Versicherungen sind unnötig, denn sie decken Risiken, die weder die Existenz bedrohen noch das Budget aus dem Gleichgewicht bringen. Andere sind dagegen sinnvoll.

Die folgenden Beispiele helfen, besser zu unterscheiden:

Ski-Ausrüstung

Wenn man beim Kauf von Skiern oder Snowboards eine Skiversicherung abschliesst, sind Bruch und Diebstahl gedeckt. Das kostet rund 10 Prozent des Kaufpreises. Dieses Geld kann man sich sparen: Ski brechen kaum, und sie werden auch selten gestohlen.

Wer seine Ski versichern will, nutzt am besten seine Hausratversicherung und wählt dort den Zusatz "einfacher Diebstahl auswärts". Das ist günstiger. Dort sind auch Helm, Rucksack oder Go-Pro-Kamera mitversichert.

Ski-Ferien

Sportferien können teuer sein. Darum sind Annullationsversicherungen beliebt. Sie erstatten Stornierungs- oder Mehrkosten, wenn man die Reise nicht antreten kann. Prüfen Sie, ob das nötig ist. Wer nicht aufpasst, ist doppelt oder dreifach versichert – etwa über die Kreditkarte und eine separate Reiseversicherung.

Machen Sie einen Versicherungs-Check. So wissen Sie, was für Sie gilt. Lassen Sie auch die Prämien und Leistungen vergleichen. Oft spart man bei einem günstigeren Anbieter mit gleichwertigen Leistungen viel Geld (siehe Tabelle).

Ski-Unfall

Die Wahrscheinlichkeit, beim Skifahren jemanden zu verletzen, ist zum Glück klein. Wenn es aber passiert und das Opfer dauerhaft invalid wird, können Forderungen in Millionenhöhe entstehen.

Darum braucht man unbedingt eine Haftpflichtversicherung: Das ist die wichtigste freiwillige Versicherung. Sie zahlt in der Regel auch, wenn man eine gemietete Skiausrüstung beschädigt oder verliert. Wie beim Zusatz "einfacher Diebstahl auswärts" fällt auch hier ein Selbstbehalt an, der in der Regel 200 Franken beträgt.