Vorsorgeauftrag für Unternehmerinnen und Unternehmer

Viele Einzelfirmen sind handlungsunfähig, wenn die Inhaberin oder der Inhaber ausfällt. Für Selbstständige mit einer Einzelfirma ist ein Vorsorgeauftrag deshalb unverzichtbar.

Mit einem Vorsorgeauftrag können Unternehmer ein Stück weit regeln, wer ihre Firma weiterführt, falls sie plötzlich urteilsunfähig werden – zum Beispiel nach einem Unfall, wegen einer schweren Krankheit oder Demenz. Sie können eine Vertrauensperson ihrer Wahl beauftragen, die Verantwortung im Betrieb in so einer Situation zu übernehmen.

Auch Aktionäre und Gesellschafter, denen die Mehrheit eines Familienbetriebs (AG oder GmbH) gehört, sollten einen Vorsorgeauftrag aufsetzen. Darin können sie unter anderem festlegen, wer sie an der Generalversammlung oder in anderen Gremien vertritt und wie ihre Stimmrechte ausgeübt werden sollen.

Liegt kein Vorsorgeauftrag vor, entscheidet die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB, wer diese Aufgaben übernehmen soll.

So verfassen Sie einen Vorsorgeauftrag

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