So viel AHV-Rente bekommen eingetragene Paare

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Die voraussichtliche AHV-Rente sollte man im Voraus berechnen lassen. Eingetragene Partner bekommen oft weniger als Konkubinatspartner.

Wer in Pension geht, sollte die voraussichtliche Altersrente frühzeitig von der AHV berechnen lassen. Denn stellt man Ungereimtheiten erst bei der Pensionierung fest, können sich die Rentenzahlungen unnötig verzögern. Im schlimmsten Fall droht sogar eine tiefere Altersrente. Ab 40 Jahren ist eine Vorausberechnung alle fünf Jahre kostenlos. Wie berechnet sich die AHV-Altersrente in der eingetragenen Partnerschaft? Ein Beispiel: Jan und Simon haben beide Anspruch auf die maximale AHV-Rente. Jan geht zuerst in Pension und erhält also jeden Monat 2370 Franken (siehe Tabelle unten).

So berechnet sich die AHV-Altersrente
So berechnet sich die AHV-Altersrente

Sobald auch Simon pensioniert ist, werden ihre Einkommen gesplittet und den beiden je zur Hälfte gutgeschrieben. Ihre Renten werden nun auf der Basis dieser durchschnittlichen Jahreslöhne neu berechnet. Übersteigt die Summe der beiden Einzelrenten den Maximalbetrag, werden die Renten anteilsmässig gekürzt. Zusammen bekommen Jan und Simon höchstens 150 Prozent der Maximalrente für Alleinstehende – zurzeit also höchstens 3555 Franken pro Monat. Konkubinatspartner hingegen können bis zu 4740 Franken erhalten, wenn beide Partner aufgrund ihrer Erwerbseinkommen Anspruch auf die Maximalrente haben. Erfahren Sie mehr im neuen VZ-Workshop "Die eingetragene Partnerschaft".