Einmaleinlagen: Lange Bindung für wenig Zins

Einmaleinlagen-Policen sind bei den tiefen Zinsen trotz Steuervorteil meist ein Minusgeschäft.

Die meisten Versicherer garantieren zurzeit einen Zins von nur 0,05 Prozent (Stand März 2018). Davon gehen noch die Kosten weg für Stempelsteuer, Abschlussprovision, Prämie für die Todesfallversicherung usw. Einmaleinlagen sind deshalb heute meistens ein Minusgeschäft, obwohl die Erträge steuerfrei sind, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

Versicherungsberater empfehlen darum häufig fondsgebundene Einmaleinlagen, deren Erträge von der Börsenentwicklung abhängen. Solche Policen sind aber nur dann steuerlich attraktiver als Direktanlagen in Wertschriften, wenn der grösste Teil des Geldes in Obligationen investiert ist.

Einige Anbieter garantieren auch bei fondsgebundenen Einmaleinlagen einen Kapitalschutz. Solche Garantien sind jedoch teuer und schmälern die Rendite. Kapitalschutzgeber ist zudem oft eine Investmentbank. Wird diese Bank zahlungsunfähig, können die Anleger ihr Kapital verlieren.

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