Eigenhypothek als attraktive Investition

Diese Seite teilen

Die VZ Freizügigkeitsstiftung bietet Kunden neu die Möglichkeit, einen Teil ihres Vermögens in die eigene Hypothek zu investieren.

Ab 1. April 2016 können Kunden der VZ Freizügigkeitsstiftung einen Teil ihres Vorsorge-Guthabens direkt in ihr Eigenheim investieren. Möglich macht das eine Weisung der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge. Sie sieht vor, dass 10 Prozent des Freizü­gigkeitsguthabens für eine sogenannte Eigenhypothek verwendet werden dürfen.

Das hat mehrere Vorteile: Das Geld wird nicht wie bei einem Vorbezug aus dem Vorsorgevermögen entnommen. Die Vorsorgenehmer stellen es sich selbst als Fremdkapital zur Verfü­gung, und zwar zu einem marktkonformen Hypothekarzins. Den Zins zahlen sie aber nicht etwa einer Bank, sondern überweisen den Betrag als Anlage-Ertrag auf ihr eigenes Vorsorgedepot.

Damit ist eine Eigenhypothek der VZ Freizü­gigkeitsstiftung eine gute Investitionsmöglichkeit für Vorsorgenehmer, die eine Alternative zu den heute fast zinslosen Obligationen suchen. Denn eine solche Investition ist sehr sicher und bietet eine attraktive, fast risikolose Rendite. Die Schuldzinsen darf man wie bei einer herkömmlichen Hypothek vom steuerbaren Einkommen abziehen.

Bei der VZ Freizügigkeitsstiftung nehmen Vorsorgenehmer den gewünschten Betrag als variable Hypothek auf. Variable Hypotheken haben keine feste Laufzeit und können jederzeit vom Vorsorgenehmer und der Freizügigkeitsstiftung aufgelöst werden. Die Kündigungsfrist beträgt drei oder sechs Monate. Der Zins wird jedes Jahr neu festgelegt und orientiert sich am allgemeinen Zinsniveau.