Steueroptimierung bei Geldanlagen

Steuern können den Ertrag einer Geldanlage erheblich schmälern.

Geldanlagen sollte man in erster Linie danach auswählen, wie viel Risiko man eingehen kann und möchte, und wie lange man das angelegte Geld entbehren kann. Je kürzer der Anlagehorizont und je niedriger die Risikobereitschaft oder die Risikofähigkeit sind, desto sicherer sollte das Geld angelegt sein.

Es kann sich aber lohnen, auch die steuerlichen Konsequenzen zu prüfen und wenn möglich steuergünstigen Anlageformen den Vorzug zu geben. Die Steuern können die Nettorendite einer Geldanlage nämlich erheblich schmälern.

Zinserträge, zum Beispiel auf Bankkonten oder Obligationen, sind steuerpflichtig wie jedes andere Einkommen. Bei einem Sparkonto, das mit 1 Prozent verzinst wird, bleibt bei einem Grenzsteuersatz von 35 Prozent ein Nettozinsertrag von 0,65 Prozent übrig. Dasselbe gilt für Dividendenerträge, die bei Aktien anfallen.

Kapitalgewinne dagegen, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis von Wertpapieren, sind in der Regel steuerfrei. Steuerlich interessanter ist es deshalb, sein Geld so zu investieren, dass mehr steuerfreie Kursgewinne und weniger Zinserträge anfallen.

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