Negativzinsen von den Steuern abziehen?

Negativzinsen auf Guthaben zu zahlen, ist unerfreulich. Immerhin kann man diese Kosten in der Steuererklärung in Abzug bringen – aber nicht als Schuldzinsen.

Mehrere Banken belasten das Sparkonto und Kontokorrent mit negativen Zinsen – teilweise schon ab 50'000 Franken. Der Bund und viele Kantone haben Informationen publiziert wie Negativzinsen steuerlich behandelt werden. Demnach gelten negative Zinsen nicht als Schuldzinsen, man darf sie also nicht im Schuldenverzeichnis abziehen.

Die Steuerbehörden anerkennen die negativen Zinsen aber als Kosten für die Verwaltung des beweglichen Vermögens: Sie dürfen folglich in der Rubrik "Vermögensverwaltungskosten" in Abzug gebracht werden.

Diese Abzüge dürfen Sie in Ihrer Steuererklärung nicht vergessen 

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