Energiesparmassnahmen

Die Kosten für energiesparende und dem Umweltschutz dienende Massnahmen in bestehende Gebäude, die mindestens fünf Jahre alt sind, können bei den direkten Bundessteuern und in einzelnen Kantonen als Liegenschaftenunterhalt vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden – auch wenn solche Investitionen zum Teil wertvermehrend sind.

Abzugsfähig sind zum Beispiel die Kosten für Solarzellen, den Einbau einer Wärmepumpe oder eine bessere Aussendämmung.

Investitionen, die den Energieverbrauch senken oder sonst nachhaltig wirken, konnten bislang nur in einem Steuerjahr berücksichtigt werden. Waren die Kosten höher als das im selben Jahr erzielte Einkommen, konnte ein Teil der Investitionen nicht steuerwirksam abgezogen werden. Seit 1. Januar 2020 kann man solche Kosten während maximal drei Jahren geltend machen, sofern sie im Jahr, in dem sie entstanden sind, steuerlich nicht vollständig berücksichtigt werden können.

Neu sind auch die Rückbaukosten abzugsfähig, wenn ein altes Gebäude abgerissen und durch ein umweltfreundlicheres ersetzt wird. 

Diese Seite teilen