Hausverkauf und gleichzeitiger Wohnungskauf: So kann es klappen

Den Wechsel zwischen zwei Eigenheimen sollte man gut mit seiner Bank abstimmen, damit die Finanzierung klappt.

Ein Ehepaar möchte auf die Pensionierung hin sein Einfamilienhaus verkaufen und dafür eine Eigentumswohnung kaufen. Das Wunschobjekt ist erst in einem Jahr bezugsbereit. Die Hausbank der Eheleute macht allerdings deutlich, dass sie sich das Haus und die Wohnung nicht gleichzeitig leisten können. Zuerst müssten sie das Haus verkaufen oder den Verkauf beurkunden lassen. Zusätzlich will die Bank als Absicherung ein Zahlungsversprechen der Käuferbank.

Doppelbelastung muss tragbar sein

Das stellt das Paar vor ein Dilemma: Die neue Wohnung bekommt es erst, wenn es selbst ein Zahlungsversprechen seiner Bank liefert. Ihr Haus wollen sie zudem nicht verkaufen, bevor sie sicher sind, dass sie die Eigentumswohnung bekommen. Und zweimal umziehen möchten sie auch nicht.

Die Eheleute haben zwei Optionen: Sie können ihr Einfamilienhaus sofort verkaufen und mit dem Käufer einen befristeten Mietvertrag abschliessen, bis die neue Wohnung fertig ist. Oder sie zeigen dem Berater ihrer Bank detailliert auf, dass sie das Einfamilienhaus im schlimmsten Fall kostendeckend vermieten können. Dabei rechnen sie am besten wie die Bank mit einem kalkulatorischen Hypothekarzins von 5 Prozent.

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