Trotz sinkender Leistungen: PK-Einkäufe erhöhen das Altersguthaben

Wer seinen gewohnten Lebensstil nach der Pensionierung weiterführen will, kommt nicht darum herum, selbst vorzusorgen. Dafür eignet sich eine Reihe von Massnahmen.

Spätestens mit 55 sollte man mit der Planung seiner Pensionierung beginnen. Im Zentrum steht die Frage, ob die Leistungen aus Pensionskasse und AHV zusammen mit dem Vermögen ausreichen, um die künftigen Ausgaben zu decken. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, um Lücken zu schliessen:

Schöpfen Sie die Säule 3a aus

Je früher, desto besser: Wer zum Beispiel schon ab 30 in die Säule 3a einzahlt, baut bei einer jährlichen Rendite von 2 Prozent bis zur ordentlichen Pensionierung 340'000 Franken Vermögen auf. Wegen der tiefen Zinsen lohnt es sich, die dritte Säule in Wertschriften zu investieren, denn sie bringen langfristig höhere Erträge als Zinskonten.

Zahlen Sie in die Pensionskasse ein

Auch wenn viele Pensionskassen ihre Renten für künftige Pensionierte teils drastisch gesenkt haben: Freiwillige Einkäufe helfen, das Altersguthaben zu erhöhen. Zudem gelten Einkäufe in die Pensionskasse als eine der besten Möglichkeiten, um Steuern zu sparen – vorausgesetzt, man kauft sich in den Jahren vor der Pensionierung ein und bezieht den freiwillig einbezahlten Betrag nicht als Rente, sondern in Kapitalform.

Vermeiden Sie hohe Steuern

Eine stufenweise Pensionierung  hilft, die Steuerbelastung erheblich zu senken. Wer zum Beispiel mit 63 Jahren sein Arbeitspensum von 100 auf 70 Prozent reduziert, kann bei vielen Pensionskassen bereits 30 Prozent des Altersguthabens auszahlen lassen. Den Rest bezieht man, wenn man die Erwerbstätigkeit ganz aufgibt.

Kaufen Sie günstige Anlageprodukte

Exchange Traded Funds (ETF) eignen sich besonders gut, um mit regelmässigen Einzahlungen ein Vermögen anzusparen. Tiefe Gebühren machen ETF zu einer günstigen Alternative zu Fondssparplänen, die Anlegern weniger Flexibilität geben und mehr kosten.

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