Säule 3a: Wertschriftensparen zahlt sich längerfristig aus

Viele Banken bieten zwei Varianten des 3a-Sparens an: das Zinskonto und eine Wertschriftenlösung. 

Bei der Wertschriftenlösung wird das Guthaben in Aktien, Obligationen und andere Wertpapiere investiert. Wertschriften bringen langfristig höhere Erträge als Zinskonten.

Angenommen, ein Vorsorgesparer zahlte in den letzten 25 Jahren jedes Jahr den gesetzlichen Maximalbetrag für Erwerbstätige mit Pensionskasse in die 3. Säule ein. 1995 lag dieser Betrag bei 5587 Franken, 2020 belief er sich auf 6826 Franken. Hat der Vorsorgesparer seine jährlichen Beiträge auf ein 3a-Zinskonto eingezahlt, besitzt er heute ein Guthaben von 194'539 Franken (siehe Tabelle).

Mit einer Wertschriftenlösung hingegen, die zu 40 Prozent in Aktien investiert, ist das Guthaben fast 38'000 Franken höher, wenn die jährlichen Gebühren 1,5 Prozent betragen. Bei jährlichen Gebühren von nur 0,83 Prozent wie bei der VZ Säule 3a beträgt das Mehrguthaben sogar über 61'000 Franken.

3a-Lösungen im Vergleich: Wertschriften zahlten sich in den letzten 25 Jahren aus
Basis: 3a-Guthaben von Erwerbstätigen mit Pensionskasse; Einzahlung jährlicher Maximalbetrag von September 1995 bis September 2020
3a-Lösungen im Vergleich: Wertschriften zahlten sich in den letzten 25 Jahren aus

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