Säule 3a: Wertschriftensparen zahlt sich längerfristig aus

Viele Banken bieten zwei Varianten des 3a-Sparens an: das Zinskonto und eine Wertschriftenlösung. 

Bei der Wertschriftenlösung wird das Guthaben in Aktien, Obligationen und andere Wertpapiere investiert. Gesetzlich erlaubt ist ein Aktienanteil von bis zu 80 Prozent. Wertschriften bringen langfristig höhere Erträge als Zinskonten.

Angenommen, ein Vorsorgesparer zahlte in den letzten 25 Jahren jedes Jahr den gesetzlichen Maximalbetrag für Erwerbstätige mit Pensionskasse in die 3. Säule ein. 1992 lag dieser Betrag bei 5'184 Franken, 2017 belief er sich auf 6'768 Franken. Hat der Vorsorgesparer seine jährlichen Beiträge auf ein 3a-Zinskonto eingezahlt, besitzt er heute ein Guthaben von 201’614 Franken.

Mit einer Wertschriftenlösung hingegen, die zu 40 Prozent in Aktien investiert, ist das Guthaben 37’133 Franken höher, wenn die jährlichen Gebühren 1,5 Prozent betragen. Bei jährlichen Gebühren von nur 0,9 Prozent beträgt das Mehrguthaben sogar 58‘708 Franken.

3a-Lösungen im Vergleich: Wertschriften zahlten sich in den letzten 25 Jahren aus
Basis: 3a-Guthaben von Erwerbstätigen mit Pensionskasse; Einzahlung jährlicher Maximalbetrag von Juli 1992 bis Juli 2017
3a-Lösungen im Vergleich: Wertschriften zahlten sich in den letzten 25 Jahren aus

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