Pensionskassen zwingen Versicherte zum Kapitalbezug

Pensionskassen haben einen Trick gefunden, um gegen die tiefen Zinsen und hohen Umwandlungssätze anzugehen: Sie führen den Zwang zum Kapitalbezug ein und zahlen für einen Teil des Altersguthabens keine Renten mehr.

Die Zinsen werden voraussichtlich noch lange tief bleiben. Viele Pensionskassen senken deshalb unter anderem laufend ihre Umwandlungssätze. Damit wird das Kapital, das die Versicherten angespart haben, in Renten umgewandelt. Bei einigen Kassen liegt der Umwandlungssatz bereits unter 5 Prozent.

Doch damit nicht genug: Um sich zusätzlich zu entlasten, versuchen immer mehr Pensionskassen, ihren Versicherten den Kapitalbezug schmackhaft zu machen. Denn jeder Rentner, der sein Guthaben bei der Pensionierung auszahlen lässt, ist für die Pensionskasse positiv, weil sie das Langlebigkeitsrisiko nicht mehr tragen muss.

Dafür haben einige Kassen ihr Reglement so angepasst, dass die Versicherten zumindest einen Teil ihres Guthabens auszahlen lassen müssen. Dazu zählen Credit Suisse, Novartis oder IBM. Viele Versicherte schrecken davor zurück, ihr Altersguthaben selbst zu verwalten. Die meisten fühlen sich überfordert: Wie sollen sie ihr Geld sicher und gleichzeitig ertragreich anlegen? Schliesslich muss es für viele Jahre reichen, auch wenn sie sich nur einen Teil ihres Pensionskassen-Guthabens auszahlen lassen.

Sicheres Einkommen auch mit Kapitalbezug

Auch mit einem Kapitalbezug ist ein sicheres Einkommen bis zum Lebensende möglich. Entscheidend ist, dass die Anlagestrategie optimal auf die Bedürfnisse der Pensionierten abgestimmt ist. Mehr dazu erfahren Sie hier.

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