Fünf Schritte zu einer sorgenfreien Pensionierung

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Wer sich gut auf seine Pensionierung vorbereitet, hat mehr davon. Mit einer soliden Planung verbessern Sie Ihr Einkommen und sparen Steuern.

1 Planen Sie Ihre Pensionierung rechtzeitig

Spätestens mit 55 sollten Sie Ihre Pensionierung planen. Stellen Sie Ihre künftigen Einnahmen den heutigen Ausgaben gegenüber. Dadurch wird ersichtlich, ob finanzielle Lücken bestehen und ob Ihr Vermögen ausreicht, um Ihren Bedarf zu decken. 

2 Zahlen Sie in die 2. und 3. Säule ein 

Mit Einzahlungen in die Säule 3a und freiwilligen Einkäufen in die Pensionskasse können Sie in der Regel viel Steuern sparen. Am meisten lohnen sich Einzahlungen kurz vor der Pensionierung (siehe Tabelle). Wichtig: Wenn Sie PK-Guthaben als Kapital beziehen möchten, sollten Sie sich auf jeden Fall spätestens drei Jahre vor der Pensionierung einkaufen.

3 Lassen Sie Guthaben lange liegen

Lassen Sie sich Vorsorge- Guthaben möglichst spät auszahlen. Zinserträge und Dividenden auf Freizügigkeits- und Säule-3a-Konten müssen Sie nämlich nicht als Einkommen versteuern, die Guthaben nicht als Vermögen. 

PK-Einkauf: Je kürzer die Dauer, desto rentabler
Die Rendite eines freiwilligen Einkaufs in die Pensionskasse hängt von der Dauer bis zum Bezug des Einkaufsbetrags ab; alle Angaben in Franken.
PK-Einkauf: Je kürzer die Dauer, desto rentabler

4 Mischen Sie Rente und Kapital

Der grosse Vorteil einer Rente ist das regelmässige Einkommen bis ans Lebensende. Allerdings haben Renten den Nachteil, dass sie vollständig als Einkommen versteuert werden müssen. Bei einem Kapitalbezug versteuern Sie hingegen nur die Zinserträge und Dividenden als Einkommen. Immer beliebter ist ein Mischbezug, bei dem Sie einen Teil als Rente beziehen und den Rest auszahlen lassen und selbst bewirtschaften.

5 Amortisieren Sie Ihre Hypothek sorgfältig

Nach der Amortisation ist das Kapital im Eigenheim gebunden. Hausbesitzer, die kurz vor der Pensionierung stehen, können ihre Hypothek in der Regel nicht mehr aufstocken, wenn sie in einen finanziellen Engpass geraten. Deshalb ist es wichtig, genügend flüssige Mittel zurückzubehalten.