Altersreform 2020: Zusätzliches ansparen

Am 24. September entscheidet das Volk über die Reform Altersvorsorge 2020. Die im Paket vorgeschlagenen Massnahmen sollen helfen, die Renten langfristig zu sichern. Bei einem Ja muss unter anderem mehr in der Pensionskasse angespart werden.

Im Gegensatz zum Umlageverfahren der AHV unterliegt die 2. Säule dem Kapitaldeckungsverfahren. Das heisst: Jeder Versicherte spart für sich. Die Beiträge werden in der Regel zu gleichen Teilen durch die Angestellten und Arbeitgeber bezahlt.

Die Höhe der Altersgutschriften wird in Prozent des koordinierten Lohnes festgesetzt und steigt abhängig vom Alter stufenweise an. Nimmt das Volk die Vorlage an, müssen Angestellte zwischen 35 und 54 Jahren ein Lohnprozent mehr in der Pensionskasse ansparen. 

Altersjahr Prozentsatz des koordinierten Lohnes
25-34 7 %
34-44 11 % (ehemals 10 %)
45-54 16% (ehemals 15 %)
55-65 18 %

Quelle: VZ VermögensZentrum

Zudem soll der Koordinationsabzug gesenkt werden. Für Einkommen zwischen 35'250 und 52'875 wird er auf 40 Prozent des Lohnes flexibilisiert. Für niedrigere Einkommen zwischen 21'150 und 35'250 Franken beträgt der Koordinationsabzug 14'100 Franken. Für höhere Einkommen zwischen 52'875 und 84'600 Franken beläuft er sich auf 21'150 Franken. 

Diese Seite teilen