Altersreform 2020: Erhöhung des Rentenalters

Wegen der steigenden Lebenserwartung, den anhaltend tiefen Zinsen und dem überhöhten Umwandlungssatz braucht es Reformen, um die Altersvorsorge langfristig finanzieren zu können. Nach langem Ringen hat sich das Parlament auf das Reformpaket Altersvorsorge 2020 geeinigt, über das am 24. September abgestimmt wird. Wird die Rentenreform angenommen, müssen Frauen künftig ein Jahr länger arbeiten.

Bei einem "Ja" wird das Frauenrentenalter schrittweise um jeweils drei Monate im Jahr erhöht. Das heisst: Eine Frau, die im Februar 1954 geboren wurde, wird im Juni 2018 pensioniert, mit 64 Jahren und drei Monaten. Eine Frau, die 1957 geboren wurde, muss ein ganzes Jahr länger arbeiten. Ab dann gilt Rentenalter 65 Jahre – für Männer und Frauen (siehe Tabelle).

Stichtag Alter (Jahre und Monate) Jahrgang
Per 1.1.2018 64,3 1954
Per 1.1.2019 64,6 1955
Per 1.1.2020 64,9 1956
Per 1.1.2021 65 1957

Quelle: Bundesamt für Sozialversicherung

Mit der Erhöhung sollen die Vorsorgewerke entlastet werden. Frauen bis und mit Jahrgang 1953 sind von der Reform nicht betroffen. Sie können sich weiterhin mit 64 ordentlich pensionieren lassen. 

Diese Seite teilen