Erbengemeinschaft so rasch als möglich auflösen

Je länger eine Erbengemeinschaft nicht aufgelöst wird, desto schwieriger wird es, das Erbe aufzuteilen.

Die Mitglieder einer Erbengemeinschaft müssen jeden Entscheid gemeinsam fällen. Somit kann ein einzelner Erbe kann die Teilung jahrelang blockieren, selbst wenn ihm nur ein kleiner Anteil am Erbe zusteht.

Aus mehreren Gründen empfiehlt es sich, eine Erbengemeinschaft so rasch wie möglich aufzulösen. Sie bleibt solange bestehen, bis die Teilung abgeschlossen ist. Je länger eine Erbschaft nicht geteilt wird, desto aufwändiger und komplexer wird die Abwicklung.

Die Erbteilung wird immer komplexer

Stirbt zum Beispiel ein Erbe, geht sein Anteil an seine Erben über. Mit der Zeit hat man es deshalb mit einer immer grösseren Zahl von Miterben zu tun, deren Interessen möglicherweise noch unterschiedlicher sind. In so einem Fall wird es noch schwieriger, einen einstimmigen Entscheid zu treffen.

Viele Erbengemeinschaften bewirtschaften ihre Erbschaft nicht optimal – aus Desinteresse, weil sie nicht vor Ort sind oder weil sie sich nicht einig sind. Wenn Wertschriftenportfolios über Jahre hinweg nicht hinterfragt und überwacht werden, kann ihr Wert schwinden. Auch Liegenschaften verlieren empfindlich an Wert, wenn sie nicht professionell unterhalten werden.

Ein professioneller Erbenvertreter, den die Erben gemeinsam auswählen, kann helfen, den Nachlass fair aufzuteilen.

Diese Seite teilen