Adoptivkinder, aussereheliche Kinder und Stiefverwandte

Ausser Adoptivkindern und Ehepartnern haben nur Blutsverwandte einen gesetzlichen Erbanspruch.

Kinder, die nach dem 1. April 1973 adoptiert wurden, sind leiblichen Kindern rechtlich gleichgestellt. Ihre Erbansprüche gegenüber ihren leiblichen Eltern fallen damit weg. Vor diesem Datum adoptierte Kinder konnten sich bis 1978 dem neuen Recht unterstellen lassen. Sonst gelten für sie die Bestimmungen des Adoptivvertrags.

Eine Mutter und ihre Kinder beerben sich immer gegenseitig, unabhängig davon, ob die Kinder ehelich oder ausserehelich zur Welt kamen. Aussereheliche Kinder und ihre Väter hingegen beerben sich nur dann gegenseitig, wenn der Vater sein Kind anerkannt hat oder wenn die Vaterschaft gerichtlich festgestellt wurde.

Stiefkinder und Stiefeltern beerben sich nicht gegenseitig.

Diese Seite teilen