Was sind die Voraussetzungen für eine Immo-Rente?

Für eine Immo-Rente eignen sich sehr gut erhaltene Häuser oder Wohnungen mit einem Verkehrswert von mindestens 1 Million Franken, die zu höchstens 40 Prozent belehnt sind.

Damit eine Immo-Rente oder Umkehr-Hypothek gewährt werden kann, muss das Haus oder die Wohnung einige Mindestanforderungen erfüllen. Schliesslich dient das Objekt dem Hypothekargeber als Sicherheit für die Finanzierung.

Wichtig ist: Die Liegenschaft muss in einem guten Zustand sein, damit es sich auch nach Ablauf der Festhypothek gut verkaufen lässt. Es dürfen keine grösseren Renovationen oder Sanierungen anstehen. Kleinere Renovationen müssen sorgfältig geplant werden, da die Finanzierung aus einem Teil des aufgenommenen Hypothekarbetrages erfolgt.

Entscheidend: Hoher Verkehrswert, tiefe Belehnung

Für eine Immo-Rente kommen nur Liegenschaften in Frage, deren Verkehrswert 1 Million Franken oder mehr beträgt. Die bestehende Hypothek darf maximal 40 Prozent betragen, damit genügend Spielraum für die benötigte Aufstockung auf 50 Prozent besteht. Dabei gilt: Je tiefer die Belehnung, umso mehr Kapital kann durch eine Aufstockung zurückgewonnen werden. Bei einer Belehnung von 40 Prozent wird das Erhöhungspotential allerdings auf kaum mehr als die Zinsen beschränkt sein.

Zudem sollte der Hypothekarnehmer mindestens 65 Jahre alt sein. Umkehr-Hypotheken haben in der Regel eine Laufzeit von 10 oder 15 Jahren, so dass Rentner mindestens bis zum 80. Lebensjahr im Haus bleiben können.

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