Schnäppchen-Hypotheken lohnen sich selten

Banken buhlen häufig mit Hypotheken zum Aktionspreis um Neukunden. Wer diese vermeintlichen Schnäppchen unter die Lupe nimmt, stellt fest: Sie sind selten die beste Lösung.

Die Banken gewähren Tiefstzinsen meist nur erstklassigen Kunden mit entsprechenden Depots und Konten, die sie ebenfalls bei der Hypothekarbank führen.

Wer sich aber nur aufgrund der tiefen Hypothekarzinsen für die entsprechende Bank entscheidet, macht nur die halbe Rechnung. Der Kunde muss vielmehr auch die Zinsen, Kosten und Gebühren der weiteren Bankgeschäfte wie dem Säule 3a-Konto, dem Sparkonto und vor allem dem Wertschriftendepot miteinbeziehen.

Wer sich nicht nur aufgrund der Hypothek an eine einzelne Bank bindet, sondern bei allen Bankgeschäften einen günstigen Anbieter wählt, profitiert meist von deutlich tieferen Gesamtkosten.

Hinzu kommt, dass die aufwändige Suche nach dem vermeintlichen Hypotheken-Schnäppchen der falsche Ansatz ist. Hausbesitzer sollten sich vielmehr auf die Wahl der Hypothekarstrategie konzentrieren. Mit dem richtigen Hypothekarmodell und der richtigen Laufzeit bei Festhypotheken lassen sich während 10, 15 Jahren mehrere zehntausend Franken sparen.

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