Mit einer Immo-Rente können Sie den Zwangsverkauf Ihres Hauses vermeiden

Diese Seite teilen

Immer mehr Banken drohen Hausbesitzern bei der Pensionierung mit der Kündigung der Hypothek. Mit einer Immo-Rente bleibt das Haus tragbar.

Herr und Frau Tobler (Name geändert) freuen sich schon lange auf ihre Pensionierung. Endlich werden sie mehr Zeit für sich und ihren Garten haben. Um als Rentner möglichst sorgenfrei leben zu können, haben sie ihre Hypothek praktisch abbezahlt. Doch ihrer Bank scheint das nicht zu genügen. Sie weist das Ehepaar darauf hin, dass die Tragbarkeitsvorschriften aufgrund des tieferen Renteneinkommens nicht mehr erfüllt seien.

Nach dem ersten Schock überlegen sich die Toblers, ihr Haus zu verkaufen und in eine günstigere Mietwohnung zu ziehen. Doch die Gegenüberstellung der Kosten zeigt: Für eine 4-Zimmer-Wohnung im Raum Zürich, die ungefähr ihrem gewohnten Lebensstandard entspricht, müssten sie jeden Monat über 1000 Franken mehr bezahlen, als wenn sie in ihrem Einfamilienhaus wohnen bleiben (siehe Tabelle).

Das Haus behalten ist günstiger als Mieten
Ausgangslage: Ein Ehepaar im Raum Zürich verkauft sein Haus (6 Zimmer), um in eine 4-Zimmer-Attika-Wohnung zu ziehen; alle Angaben in Franken
Das Haus behalten ist günstiger als Mieten

In so einem Fall kann es sich lohnen, einen Hypothekaranbieter zu wählen, der eine Immo-Rente anbietet – oft auch Umkehr-Hypothek genannt. Mit diesem Hypothekar- Modell lässt sich ein unfreiwilliger Verkauf des Eigenheims in der Regel vermeiden. Voraussetzung für eine Immo-Rente ist eine gut unterhaltene Liegenschaft mit einem Verkehrswert von mindestens 1 Million Franken, die zu höchstens 20 Prozent belehnt ist.