Mit einem Zinsband zum richtigen Zeitpunkt in Festhypotheken wechseln

Ein Zinsband hilft Hypothekarnehmern mit Geldmarkt-Hypotheken, zum optimalen Zeitpunkt auf Festhypotheken umzusteigen. Damit können sie so lange wie möglich von den tiefen Zinsen profitieren. 

Geldmarkt-Hypotheken kosten seit langem nur rund 1 Prozent. Gut möglich, dass sie noch mehrere Jahre so günstig bleiben. Hypothekarnehmer können ihre Finanzierung so lange auf günstige Geldmarkt-Hypotheken abstellen, bis der Zinssatz steigt. Dafür müssen sie die aktuelle Zinsentwicklung nicht selber verfolgen: Ein Zinsband hilft ihnen, den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel in Festhypotheken nicht zu verpassen.

Das Zinsband wird auf Basis der Hypothekarstrategie eines Hypothekarnehmers definiert. An der oberen und der unteren Grenze des Zinsbandes werden Alarmpunkte für das Hypotheken-Überwachsungssystem des VZ gesetzt. Geht ein Hypothekarnehmer zum Beispiel von konstant tiefen Zinsen aus, soll der Alarm einen plötzlichen, starken Zinsanstieg melden.

Das Alarm-System des VZ prüft nun täglich, welche Grenzen überschritten werden. Hypothekarnehmer, die diese Alarmpunkte gewählt haben, werden automatisch per E-Mail informiert.

Durchbricht der Zinssatz der gewünschten Hypothek die untere Grenze des Zinsbands, ist der Zeitpunkt gekommen, die tiefen Zinsen langfristig in Festhypotheken anzubinden.

Durchbricht der Zinssatz die obere Grenze des Zinsbands, haben die Zinsen der Geldmarkt-Hypothek die persönliche „Schmerzgrenze“ des Hypothekarnehmers überschritten. Spätestens dann sollte man seine Hypothekarsumme in Festhypotheken umschichten.

Sparpotential: Geldmarkt-Hypotheken so lange wie möglich nutzen

Ein Beispiel verdeutlicht, wie viel Hypothekarnehmer mit dem richtigen Einsatz eines Zinsbandes sparen können. Ein Kunde interessiert sich im Oktober 2009 für eine zehnjährige Festhypothek, die 3,5 Prozent kostet. Statt zu diesem Zins abzuschliessen, nimmt er eine Geldmarkt-Hypothek für 1,25 Prozent auf. Gleichzeitig definiert er ein Zinsband für die Festhypothek, in diesem Beispiel mit einer oberen und unteren Grenze bei 3,75 und 2,5 Prozent. 

Mitte Oktober 2011 durchbricht die Festhypothek das Band nach unten. Das VZ benachrichtigt ihn automatisch, dass der Zeitpunkt für den Wechsel jetzt günstig sei. Statt 3,5 Prozent zahlt dieser Kunde im Durchschnitt nur 2,25 Prozent, nämlich zwei Jahre lang 1,25 Prozent und acht Jahre lang 2,5 Prozent.

Diese Seite teilen