Mangelnde Tragbarkeit: Mit der Immo-Rente den Zwangsverkauf des Hauses vermeiden

Immer mehr Banken drohen Hausbesitzern bei der Pensionierung mit der Kündigung der Hypothek. Mit einer Immo-Rente bleibt das Haus tragbar.

Viele Hausbesitzer haben ein Leben lang für ihr Eigenheim gespart und möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. Um als Rentner sorgenfrei zu leben, zahlen viele ihre Hypothek so weit wie möglich ab.

Um ihre Renteneinkünfte aufzubessern, würden viele gerne ihre Hypothek nach der Pensionierung wieder aufstocken. Doch Banken lehnen die Aufstockung in der Regel ab, da die Belastung für Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten für den Kreditnehmer nicht tragbar wäre.

Banken kündigen immer mehr Pensionierten die Hypothek

Doch damit nicht genug: Immer mehr Hausbesitzer werden damit konfrontiert, dass die Bank ihnen bei der Pensionierung mit der Kündigung der bestehenden Hypothek droht, weil die Tragbarkeitsvorschriften verletzt sind. Wird die Hypothek gekündigt, ist das Haus in der Regel nicht länger zu finanzieren und muss verkauft werden.

Der Grund: Mit der Pensionierung gehen die Einkünfte in der Regel deutlich zurück. Damit eine Hypothek aus Sicht der Bank als tragbar gilt, dürfen Hypothekarzinsen, Amortisationen und Unterhaltskosten zusammen nicht mehr als ein Drittel der Renteneinkünfte betragen. Dabei wird aber nicht mit dem aktuell sehr niedrigen Zinssatz gerechnet, sondern mit einem Hypothekarzins von 5 Prozent. Schliesslich muss die Rechnung auch dann noch aufgehen, wenn der Zinssatz steigt.

Mit der Immo-Rente bleibt das Haus tragbar – ganz sicher!

Mit einer Immo-Rente, auch Umkehr-Hypothek genannt, lässt sich ein unfreiwilliger Verkauf des Eigenheims vermeiden. Möglich ist dies mit einer Liegenschaft, die mindestens 1 Million Franken wert ist und zu höchstens 40 belehnt ist.

Für die Immo-Rente wird die Hypothek auf 50 Prozent des Verkehrswerts aufgestockt. In der Regel geschieht dies in Form einer langfristigen Festhypothek mit 10 oder 15 Jahren Laufzeit. Von dem freiwerdenden Kapital werden die Hypothekarzinsen für die gesamte Laufzeit im Voraus gezahlt, so dass die Finanzierung für diesen Zeitraum gesichert ist. Der Rest des Geldes steht als freies Kapital zur Verfügung und kann zur Deckung der Lebenshaltungskosten verwendet werden.

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