Ist der Kaufpreis für die Immobilie fair?

 

Lage, Grösse, Ausbaustandard und Ausstattung sind einige der Faktoren, die den Wert einer Immobilie beeinflussen. Käufer können oft nur schwer einschätzen, ob ein verlangter Kaufpreis gerechtfertigt ist.

Klarheit über einen Kaufpreis bringt eine aktuelle Verkehrswertschätzung der Immobilie. Die beiden gebräuchlichsten und bewährtesten Bewertungsmethoden für Wohneigentum sind die Substanzwertmethode und die hedonische Bewertungsmethode.

 

Bei der klassischen Substanzwertmethode besichtigt ein Immobilienschätzer das Objekt. Für eine solche Schätzung wird in der Regel ein Honorar von 1'000 bis 2'000 Franken verlangt.

Die hedonische Methode erfordert keine Besichtigung des Objekts: Der Wert der Liegenschaft wird aufgrund der Handänderungen vergleichbarer Objekte statistisch hergeleitet. Die Schätzung stützt sich auf die Daten von Verkäufen vergleichbarer Immobilien in den letzten 12 Monaten. Deshalb sind hedonische Schätzungen näher am tatsächlichen Marktwert. Zudem sind sie mit Kosten von 300 bis 500 Franken wesentlich günstiger.

Wertsteigerungspotenzial kennen

Eine Verkehrswertschätzung ist auch für Immobilienbesitzer interessant, die das Wertsteigerungspotenzial ihrer Liegenschaft kennen möchten. Lohnt es sich zum Beispiel, in das Haus zu investieren, um es danach mit höherem Gewinn zu verkaufen?

Auch Eigentümer, die die Finanzierung ihrer Liegenschaft überprüfen oder die Konditionen mit der Bank neu aushandeln möchten, sollten den Marktwert kennen. Und schliesslich kann eine Neueinschätzung auch einfach aufzeigen, wie sich die Preise in den Jahren seit dem Kauf der Liegenschaft entwickelt haben.

 

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