Die variable Hypothek

Variable Hypotheken haben in der Regel keine feste Laufzeit. Der Kreditnehmer und der Kreditgeber können sie jederzeit auflösen, nach einer Kündigungsfrist von drei oder sechs Monaten.

Der Zinssatz der variablen Hypothek steigt und fällt mit dem allgemeinen Zinsniveau. Die Anpassung der Zinssätze ist intransparent. Gemessen an den Zinssätzen am Geldmarkt sind die variablen Zinsen meistens zu hoch. Im Frühjahr 2019 zum Beispiel kosteten variable Hypotheken im Durchschnitt 2,7 Prozent, Geldmarkt-Hypotheken hingegen nur rund 1 Prozent.

Bis 2008 waren die variablen Zinsen massgebend für die Berechnung der Mietzinsen und unterlagen deshalb auch politischen Einflüssen. Heute entscheiden sich praktisch nur noch Liegenschaftsbesitzer für eine variable Hypothek, die eine kurzfristige Finanzierungen benötigen, weil sie ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung demnächst verkaufen oder die Hypothek aus einem anderen Grund zurückzahlen möchten.

Viel Geld sparen mit der richtigen Hypothekarstrategie

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