Vermögensverwaltung mit ETF: die günstige Alternative zu Strategiefonds

Die Vermögensverwaltung mit ETF eignet sich bereits für Vermögen ab 50‘000 Franken. Es ist eine kostengünstige, intelligente und transparente Alternative zu Strategiefonds.

Vermögensverwaltung mit Exchange Traded Funds (ETF) eignet sich für Anleger mit kleineren Vermögen, die ihr Geld günstig anlegen und verwalten lassen möchten. Denn die tiefen Kosten von ETF führen über die Jahre zu einer deutlich höheren Rendite.

In der Vermögensverwaltung mit ETF werden Anlageentscheide ausschliesslich mit passiven Fonds wie Indexfonds oder ETF umgesetzt. ETF bilden die Rendite der Indizes von Ländern, Regionen oder Branchen ab und ermöglichen schon mit einem einzigen Titel eine breite Risikostreuung. Mit durchschnittlich 0,4 Prozent Gebühren gehören ETF zu den günstigsten Wertpapieren.

Die Vermögensverwaltung mit ETF ist eine günstige Alternative zu Strategiefonds. Diese bieten zwar ebenfalls bereits mit kleinen Vermögen eine breite Risikostreuung, werden aber aktiv gemanagt und verlangen dafür 1,2 bis 2 Prozent Managementgebühren. Zudem gelingt es nur wenigen Fondsmanagern, die Performance des Vergleichsindex langfristig zu schlagen.

Die Performance von ETF fällt sehr unterschiedlich aus. Daher sollten die Vermögensverwalter für jede Anlageklasse die besten ETF auswählen. Von allen an der Schweizer Börse (SIX) kotierten ETF sollten sie anhand quantitativer Kriterien wie Kosten, Tracking Error und Replikationsart die besten ETF je Anlageklasse und Index ermitteln, einsetzen und bei Veränderungen Titel austauschen.

Der Aktienanteil hängt vom Risikoprofil des Geldanlegers ab. In der Regel sollte er zwischen 25 und 100 Prozent liegen. Sind die Aussichten für Aktien günstig, kann der Vermögensverwalter die Aktienquote erhöhen, trübt sich das Umfeld ein, sollte er sie senken.

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