Mit den richtigen Fonds erreichen Sie Ihre finanziellen Ziele früher

Die Suche nach guten Anlagefonds ist anspruchsvoll und zeitintensiv. Das VZ hilft, in jeder Kategorie die besten Fonds herauszufiltern.

Der Fondsmarkt wächst und wächst. Weltweit werden etwa 100’000 Anlagefonds und ETF gehandelt, davon haben 38’000 ein europäisches Domizil. Für Privatanleger ist es praktisch unmöglich, hier noch den Überblick zu behalten. Um Fehler und Verluste zu vermeiden, sollten sie bei der Auswahl ein paar Regeln einhalten.

Privatanleger sollten nur Fonds berücksichtigen, die seit mindestens drei Jahren bestehen. Auch jüngere Fonds können seit ihrer Einführung überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben – in der Regel ist der Zeithorizont aber zu kurz, um zu beurteilen, ob dieser Erfolg nachhaltig ist. 

Gute Fonds schlagen ihre Benchmark

Ein kleines Fondsvolumen ist typisch für junge Fonds, es kann aber auch ein Zeichen dafür sein, dass die Anleger wenig Vertrauen in das Management des Fonds haben. Idealerweise sollte ein Fonds mindestens ein Volumen von 50 Millionen aufweisen.

Gute Fonds zeichnen sich dadurch aus, dass sie über längere Zeit eine höhere Rendite erzielen als die Benchmark, mit der sie sich vergleichen lassen müssen (zum Beispiel ein Aktienindex), und als andere Fonds derselben Kategorie. Der Renditevergleich sollte mehrere Zeitperioden umfassen. Am interessantesten sind Fonds, die sowohl in steigenden als auch in fallenden Märkten überdurchschnittlich abschneiden.

So wählen Sie die richtigen Fonds aus
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Achten Sie auf den Maximalverlust

Vergleichen Sie auch das Risiko, das ein Fonds eingehen musste, um die erwirtschaftete Rendite zu erzielen. Je grösser das Risiko, desto höher sollte natürlich auch die Rendite sein.

Als Messgrösse für das Risiko dient vor allem die Volatilität. Diese Kennzahl drückt aus, wie stark der Kurs in einem bestimmten Zeitraum schwankte. Je stärker die Schwankungen beziehungsweise die Volatilität ausfällt, desto risikoreicher ist ein Fonds. Ein weiterer guter Indikator für die Risiken, die man mit dem Kauf von Fonds eingeht, ist der Vergleich der grössten Verluste – also des stärksten Kursrückgangs über eine bestimmte Periode.

Selbst wenn man Fonds sehr gründlich durchleuchtet, sind alle Analysen und Kennzahlen mit einem grossen Nachteil behaftet: Sie stützen sich auf Beobachtungen aus der Vergangenheit. Deshalb reichen rein quantitative Analysen nicht aus, um einen Fonds abschliessend zu beurteilen. Vielmehr muss man in einer qualitativen Analyse auch die Fondsgesellschaft und vor allem das Fondsmanagement unter die Lupe nehmen. Für Privatanleger ist das praktisch unmöglich.

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