Grundlagen der fundamentalbasierten Geldanlage

Die fundamentalbasierte Geldanlage beurteilt die Entwicklungen in der Wirtschaft, der Politik und an den Finanzmärkten und investiert in die Märkte und Wertpapiere, die aufgrund ihrer Analyse das beste Risiko-/Renditeverhältnis erwarten lassen.

Die strategische Aufteilung des Vermögens auf die verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Obligationen und Rohstoffe ist die Grundlage jeder erfolgversprechenden Geldanlage. Diese Aufteilung wird als Anlagestrategie bezeichnet. Sie bestimmt die erwartete Rendite und die erwarteten Wertschwankungen der Vermögensanlage.

Die Anlagestrategie hängt von den individuellen Rahmenbedingungen des Anlegers und seinen Zielen ab. Sie berücksichtigt seinen Einkommensbedarf, den Zeithorizont, die persönliche Risikobereitschaft und die Renditeerwartungen.

Je mehr Risiken der Anleger zu tragen bereit ist, desto grösser darf sein strategischer Aktienanteil sein. Ein hoher Aktienanteil verspricht langfristig eine hohe Rendite, kann kurzfristig aber zu starken Kursschwankungen führen.

Das VZ investiert die Vermögen der Kunden je nach deren Risikotoleranz gemäss einem von sieben Anlegerprofilen. Die Anlegerprofile unterscheiden sich in der strategischen Gewichtung der Anlageklassen.

Taktische Anpassungen erhöhen das Renditepotenzial

Die VZ-Analysten beurteilen die relativen Chancen und Risiken der verschiedenen Anlageformen, Regionen, Länder, Branchen und Währungen laufend anhand ökonomischer Daten und weiterer Quellen.

Aus dieser Analyse ergeben sich die taktischen Abweichungen von der langfristigen strategischen Ausrichtung. Diese bewussten Anpassungen spiegeln die Erwartungen bezüglich der Entwicklung an den Finanzmärkten und sollen eine risikoadjustierte Mehrrendite erzielen.

Beim VZ erfolgen diese Anpassungen für jede Anlageklasse innerhalb bestimmter Bandbreiten. Das bietet den Kunden Gewähr, dass das VZ nicht übermässig hohe Risiken eingeht oder Renditepotenzial verpasst.

Bei robuster Konjunktur in der Schweiz und überdurchschnittlicher Gewinnentwicklung der heimischen Unternehmen kann beispielsweise das Gewicht von Schweizer Aktien in den Kundenportfolios erhöht werden. Bei zunehmenden geopolitischen Risiken ist hingegen eine Reduktion des Aktienanteils und eine Beimischung von Gold als "sicherer Hafen" möglich.

Die Analysen stützen sich nicht nur auf ökonomische Daten, sondern berücksichtigen mit den Instrumenten der technischen Analyse auch das Verhalten der Marktteilnehmer. Dieses Marktsentiment kann beispielsweise zur Folge haben, dass der Kurs eines bestimmten Titels weiter steigt, obwohl die Daten für sinkende Kurse sprechen.

Das Hauptszenario für die weitere Marktentwicklung wird laufend hinterfragt und die Rendite der aktuellen Positionierung kontinuierlich mit der strategischen Positionierung verglichen. Das gewährleistet, dass das VZ schnell auf sich verändernde Marktbedingungen reagieren und die Portfolios anpassen kann.

Optimale Umsetzung dank unabhängiger Fondsselektion und -überwachung

Beim VZ folgen sämtliche Investitionen einem klaren Prozess. In einem ersten Schritt wird abgeklärt, ob eine Investition aktiv oder passiv erfolgen soll. Eine Umsetzung mit aktiven Fonds empfiehlt sich wegen der höheren Kosten nur in weniger effizienten Märkten, in denen eine Mehrrendite gegenüber dem Vergleichsindex einfacher zu erzielen ist als in ausgeprägt effizienten Märkten, wie zum Beispiel dem Marktsegment grosskapitalisierter Unternehmen in den USA. Hier drängt sich aus Kostengründen eine Investition mit passiven Anlagen wie Exchange Traded Funds (ETF) oder Indexfonds auf. Ob aktiv oder passiv, die Fondsauswahl erfolgt immer unter Berücksichtigung der optimalen Kosteneffizienz.

Die zur Verfügung stehenden Fonds werden quantitativ und qualitativ beurteilt. Dazu zählen bei den aktiven Fonds beispielsweise Analysen der Nettorendite in verschiedenen Zeiträumen, Vergleiche von Risikokennzahlen, Anlagestilen und -prozessen sowie ein Interview mit dem Fondsmanager.

Da das VZ keine eigenen Anlageprodukte herausgibt, erfolgt dieser Selektionsprozess ausschliesslich nach objektiven Kriterien im Interesse der Kunden. Alle für die Investition zur Wahl stehenden Anlagefonds sind nach schweizerischer Fondsgesetzgebung aufgesetzt oder von der Finanzmarktaufsicht Finma zum Vertrieb in der Schweiz zugelassen.

Das VZ kontrolliert die eingesetzten Fonds laufend bezüglich ihrer Wertentwicklung und überprüft, ob die Anlageleistung der Fondsmanager den Erwartungen entspricht. Diese Überwachung bietet Gewähr, dass die Kundenportfolios jederzeit in die erfolgversprechendsten Titel investiert sind.

Zu den Vermögensverwaltungsmandaten des VZ 

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