Sparen und Anlegen mit ETF: Die wichtigsten Fragen und Antworten

In welche Wertschriften kann ich investieren?

Zur Auswahl stehen zwölf Anlageklassen wie Aktien Schweiz, Zinswerte Ausland, Immobilien oder Rohstoffe. Das VZ investiert Ihr Vermögen in kollektive Kapitalanlagen wie Indexfonds und börsengehandelte Fonds (sogenannte Exchange Traded Funds, kurz ETF). Pro Anlageklasse lässt sich eine Wertschrift bzw. ein ETF aus einer Titelliste wählen.

Das VZ analysiert sämtliche Indexfonds und an der Schweizer Börse SIX gehandelten ETF und bietet die besten Titel zur Investition an. Als unabhängiger Finanzdienstleister ohne eigene Produkte gewährleistet das VZ, dass der Titelvergleich neutral und einzig im Interesse des Kunden erfolgt.

Was sind ETF?

ETF steht für Exchange Traded Funds, börsengehandelte Fonds. Sie investieren wie herkömmliche Fonds in unterschiedliche Wertpapiere und verteilen so das Anlagerisiko. Im Unterschied zu klassischen Fonds versuchen ETF aber nicht, die Rendite ihres Vergleichsindexes (Benchmark) zu übertreffen. Sie haben zum Ziel, den Index 1 zu 1 nachzubilden.

ETF brauchen kein teures Fondsmanagement, was Gebühren spart. Sie sind meist viel günstiger als herkömmliche Fonds – und meist auch erfolgreicher: Die Rendite vieler herkömmlicher Fonds bleibt deutlich hinter dem Vergleichsindex zurück.

ETF werden täglich an einer Börse gehandelt.

Kommen bei Sparen und Anlegen mit ETF auch synthetische ETF zum Einsatz?

Das VZ setzt hauptsächlich ETF ein, die physisch repliziert werden. Synthetische ETF kommen dann zum Einsatz, wenn ihre Vorteile insgesamt überwiegen (beispielsweise bei Steuervorteilen).

Sind meine ETF bei einem Konkurs des Herausgebers geschützt?

Genauso wie klassische Anlagefonds bilden ETF rechtlich ein Sondervermögen. Bei Zahlungsunfähigkeit des Herausgebers oder der Depotbank bleiben Sie im Besitz des Investors.

Wie lege ich meine Anlagestrategie fest?

Sie legen Ihre Anlagestrategie selbstständig im VZ Finanzportal fest. Wir unterstützen Sie dabei mit einem Fragebogen. Die Antworten auf die Fragen führen zu einer Anlageempfehlung, die Sie selbstverständlich übersteuern können. Darauf müssen Sie achten, wenn Sie Ihre Anlagestrategie festlegen

Kann ich meine Anlagestrategie ändern?

Ja, als Anleger oder Anlegerin beim VZ können Sie Ihre Anlagestrategie jederzeit im VZ Finanzportal ändern. Sie können die Gewichtungen der Anlageklassen anpassen und Titel ersetzen. Diese Anpassungen sind im Rahmen der monatlichen Neuausrichtung des Portfolios kostenlos.

Was bedeutet Rebalancing?

Durch Wertentwicklungen oder Geldzuflüsse können sich die Gewichte einzelner Anlageklassen ungewollt verschieben. Sie entsprechen dann nicht mehr der ursprünglich gewählten Anlagestrategie.

Beim sogenannten Rebalancing werden die Anlageklassen auf ihre ursprünglichen Zielquoten gemäss Anlagestrategie zurückgeführt. Die VZ Depotbank nimmt das Rebalancing bei einer Überschreitung des Toleranzwerts jeweils zu Monatsbeginn automatisch und kostenlos vor. 

Wer ist für meine Anlagestrategie verantwortlich?

Verantwortlich für die Wahl der passenden Anlagestrategie, für Umschichtungen und für die Auswahl der Wertschriften ist der Kontoinhaber. Die VZ Depotbank empfiehlt ihren Kunden, die Anlagestrategie mindestens einmal pro Jahr zu überprüfen.

Wann werden Geldeingänge investiert?

Einzahlungen auf Ihr Konto werden am ersten Bankwerktag jedes Monats investiert, wenn seit der letzten Investition oder seit der Depoteröffnung mehr als 500 Franken eingegangen sind.

Gibt es eine Mindestanlagesumme?

Nein, es gibt keine Mindestanlagesumme. Das VZ empfiehlt eine Anfangsinvestition von mindestens 5000 CHF.

An welche Anlagerichtlinien muss ich mich halten?

Als Kunde können Sie frei wählen zwischen fünf Standardstrategien mit einem Aktienanteil von 20 bis 85 Prozent. Zudem haben Sie die Möglichkeit, eine eigene Auswahl zu treffen und die Vermögenswerte frei auf die zur Wahl stehenden Anlageklassen aufzuteilen.

Die liquiden Mittel müssen in jedem Fall mindestens zwei Prozent der Anlagesumme betragen.

Wird mein Kontoguthaben verzinst?

Nein, die Liquidität wird nicht verzinst.

Wie hoch sind die Gebühren und was ist darin enthalten?

Die jährlichen Gebühren betragen 0,55 Prozent des investierten Vermögens. Es handelt sich dabei um eine All-in-Fee (Pauschalgebühr). Sie entschädigt für sämtliche Dienstleistungen wie Konto- und Depotführung, Transaktionen, Berichterstattung, Selektion und Überwachung der Fonds usw.

Zusätzliche Kosten entstehen nur bei sogenannten Direktaufträgen (Sofortaufträge). Sie werden im Unterschied zu den kostenlosen und monatlich ausgeführten Strategieanpassungen sofort zum aktuell gültigen E-Banking-Tarif der VZ Depotbank abgewickelt.

Die Verwaltungsgebühren der ETF und Indexfonds sind nicht in der Pauschalgebühr enthalten.

Gibt es Konten in Fremdwährung?

Nein, alle Transaktionen werden über ein Konto in Schweizer Franken abgewickelt.

Wie erhalte ich Einsicht in mein Depot?

Sobald Sie den Antrag auf Zugang zum VZ Finanzportal unterzeichnet haben, erhalten Sie die Login-Daten per eingeschriebenen Brief. Damit können Sie sich jederzeit in Ihr Depot einloggen und den aktuellen Vermögenswert, Informationen zur Nettorendite sowie weitere Daten zu Ihren Anlagen einsehen.

Gibt es Kündigungsfristen?

Eine Kündigung ist jederzeit möglich. Sie wird ohne Kosten per Monatsende ausgeführt. Wenn eine sofortige Auflösung des Kontos gewünscht ist, werden Transaktionsgebühren gemäss dem aktuell gültigen E-Banking-Tarif der VZ Depotbank verrechnet.

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