Die 5 grössten Vorteile von ETF

ETF sind günstig, transparent und liquide und eignen sich damit besonders für den langfristigen Vermögensaufbau von Privatanlegern.

Tiefe Kosten

Beim Kauf und Verkauf eines ETF an der Börse fallen wie bei einer Aktie bankübliche Gebühren an. Ausserdem besteht eine Handelsspanne (Spread) zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Im Unterschied zu klassischen Anlagefonds kennen ETF aber keine  Ausgabe- und/oder Rücknahmegebühren.

Die jährlich wiederkehrende Verwaltungsgebühr liegen bei ETF in der Regel deutlich tiefer als bei klassischen Anlagefonds. Das hat vor allem damit zu tun, dass das Fondsmanagement eines klassischen Fonds eine Mehrrendite gegenüber dem Vergleichsindex (Benchmark) erzielen will, wozu Analysen notwendig sind. Das ETF-Management kann auf solche Analysen verzichten, da der ETF lediglich den Vergleichsindex nachbilden soll.

Hohe Flexibilität und Liquidität

ETF lassen sich wie Aktien während der Handelszeiten der Börse kaufen und verkaufen. Sie sind wie Aktien liquide Anlageinstrumente. Sogenannte Market Maker garantieren verbindliche Geld- und Briefkurse.

Jeder ETF-Anbieter benötigt mindestens einen Market Maker. Viele ETF-Herausgeber arbeiten aber mit mehreren Market Makern, um so für zusätzliche Liquidität im Handel mit ihren ETF zu sorgen.

Hohe Transparenz

ETF sind transparent. Viele ETF-Anbieter veröffentlichen auf ihrer Website täglich die Zusammenstellung ihres Portfolios. Klassische Fonds machen das oft nur halbjährlich, weil sie die Zusammensetzung ihres Portfolios geheim halten möchten.

Hohe Sicherheit

Wie klassische Anlagefonds unterstehen auch ETF dem Bundesgesetz über kollektive Kapitalanlagen (KAG). Das KAG hält fest, dass das ETF-Vermögen bei einem Insolvenzfall des ETF-Herausgebers zugunsten der Anleger geschützt ist. ETF-Anleger sind dem Gegenparteirisiko somit grundsätzlich nicht ausgesetzt. Eine Ausnahme sind synthetisch replizierte ETF. Sie sind einem beschränkten Gegenparteienrisiko ausgesetzt.

Gute Diversifikation zu tiefen Kosten

ETF erlauben auch bei geringen Investitionssummen eine angemessene Diversifikation. Der Anleger muss beispielsweise nicht sämtliche 20 Titel im Schweizer Aktienmarktindex SMI einzeln kaufen, sondern kann mit einem ETF auf den SMI mit einer einzigen Transaktion Anteile an sämtlichen SMI-Titeln erwerben. Das führt zu deutlich tieferen Transaktionskosten.

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