Anlegen wie eine Pensionskasse

Angehende Pensionierte sind darauf angewiesen, dass ihr Vermögen langfristig ertragreich angelegt ist. Für sie kann die Strategie erfolgreicher Pensionskassen eine Orientierung sein.

Wer sein Guthaben aus der beruflichen Vorsorge auszahlen lässt und selbst anlegt, muss sehr sorgfältig vorgehen, damit es bis ins hohe Alter reicht. Eine Möglichkeit besteht darin, sich an institutionellen Anlegern wie Pensionskassen zu orientieren. Denn Pensionskassen stehen vor derselben Aufgabe: Jahr für Jahr müssen sie Altersguthaben in der Höhe von 800 Milliarden Franken so anlegen, dass die Versicherten nach der Pensionierung möglichst sorgenfrei leben können. Darum richten Pensionskassen ihre Anlagestrategie konsequent auf ein langfristiges Kapitalwachstum aus, ohne Experimente einzugehen.

Von institutionellen Anlegern lernen

Pensionskassen gehören seit Jahrzehnten zu den erfolgreichen Anlegern. Der Pensionskassen Index der Credit Suisse zeigt, dass Schweizer Pensionskassen seit 2000 im Durchschnitt rund 3 Prozent Rendite pro Jahr erzielt haben – und zwar mit einem Aktienanteil von durchschnittlich 30 Prozent.

Für Anlegerinnen und Anleger, die von der Erfahrung dieser Profis profitieren wollen, hat das VZ das Vermögensverwaltungsmandat "BVG-orientiert" lanciert. Damit werden 80 Prozent des Wertschriftendepots ähnlich angelegt, wie es der Durchschnitt der Schweizer Pensionskassen tut – sei es in Aktien, Obligationen oder Immobilien. Die restlichen 20 Prozent werden je nach Marktsituation angelegt. Bei einer Börsenhausse wird zum Beispiel der Aktienanteil erhöht. Befinden sich die Märkte in einer Baisse, wird der Aktienanteil reduziert.

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